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Lebt wohl, Genossen!

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Lebt wohl, Genossen!

24/01/12

Lebt wohl, Genossen!

Dienstags, 24. + 31. Januar 2012 und 7. Februar 2012 jeweils zwei Folgen ab ca. 22.00 Uhr


1975 lebte fast die Hälfte der Weltbevölkerung im Macht- und Einflussbereich der Sowjetunion. Nur 16 Jahre später, am 25. Dezember 1991, gab Michael Gorbatschow sein Amt als Präsident der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, kurz UdSSR, auf und besiegelte damit das Ende des Sowjetimperiums. Symbolisch wurde am Abend die Flagge der Sowjetunion mit Hammer und Sichel im Moskauer Kreml eingeholt und durch die weiß-blau-rote Flagge Russlands ersetzt. Der Sozialismus sowjetischer Prägung war Geschichte.


Anlässlich des 20. Jahrestages des Zusammenbruchs der UdSSR schildert das umfangreiche Crossmedia-Projekt LEBT WOHL , GENOSSEN ! die Geschichte des schleichenden Zerfalls dieses Imperiums auf verschiedenen Plattformen: in einer sechteiligen TV-Reihe, auf einer eigenen Website und in einem Buch, das in vielen Ländern erscheinen wird.
  • Gesamtbudget: € 2.6 Mio.
    (TV-Serie: € 2.2 Mio. / Webformat: € 0.4 Mio.)
  • 15 Sender aus 14 Ländern:
    ARTE /ZDF / ARTE G.E.I.E. / ARTE France
    (Deutschland/Frankreich)
    RBB (Deutschland)
    YLE 1 (Finnland)
    Cz ech TV (Tschechische Republik)
    ERR (Estland)
    EPT (Griechenland)
    histoire (Frankreich)
    LRT (Litauen)
    Magyar Televizio (MT V) (Ungarn)
    NRK (Norwegen)
    Slovak Television (Slowakei)
    TG4 (Irland)
    TSR (Schweiz)
    TVP (Polen)
    TVR (Rumänien)
  • Interviews mit über 70 Protagonisten in 12 Ländern
    für die TV-Serie
  • Interviews mit 30 Protagonisten für das Webformat
  • Sichtung von 310 Stunden Archivmaterial aus 33 Ländern
Dabei erstellt LEBT WOHL , GENOSSEN ! keine geopolitische Chronik der Ereignisse, die von außen berichtet werden. Vielmehr
stellt LEBT WOHL , GENOSSEN ! die Erfahrungen der Menschen aus den osteuropäischen Ländern in den Mittelpunkt und erzählt die Geschichte aus der Sicht der Menschen, die sie erlebten. Ausschnitte aus sowjetischen Filmen, Bilder aus Nachrichtensendungen, regimekritische Lieder und private Archivfotos untermalen ihre Berichte und lassen den Zuschauer so erahnen, wie es sich in diesem sowjetischen Großreich gelebt hat und wie die Risse entstanden, die letztlich zum Zusammenbruch des Systems führten.

Realisiert wurde das Crossmedia-Projekt von Gebrueder Beetz Filmproduktion in Berlin und Artline Films in Paris. In Zusammenarbeit
mit über 15 Fernsehsendern aus 14 Ländern, 30 Partnern aus Osteuropa und mit der Unterstützung durch das Programm MEDIA der Europäischen Union entstand so ein faszinierendes Crossmedia-Projekt von einmaliger europäischer Dimension, das einen der wichtigsten und folgenreichsten Wendepunkte unserer jüngsten Geschichte unter die Lupe nimmt – den Zusammenbruch der UdSSR .

Ich wünsche Ihnen spannende und aufschlussreiche Fernsehstunden!

Dr. Christoph Hauser
Programmdirektor

Erstellt: 07-12-11
Letzte Änderung: 24-01-12