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Donnerstag, 29. Juli 2010, ab 20.15 Uhr - 29/07/10

Let it rock

Zurück zu den Wurzeln des Rock’n’roll. Seine Einflüsse sind vielfältig, Elvis the King trug ihn um die Welt.

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Montag, 23. August 2010

14:45
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Meine Wiederholung
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Jailhouse Rock

Im Zuge einer Kneipenprügelei schlägt Vince Everett unbeabsichtigt seinen Gegner tot. Im Gefängnis bringt ihn sein Zellengenosse Hunk Houghton auf die Musik - mit Erfolg: Vince gibt ein Knast-Konzert für das Fernsehen...

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Montag, 23. August 2010 um 14.45 Uhr

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Jailhouse Rock
(Usa, 1957, 93mn)
ARTE F
Regie: Richard Thorpe
Kamera: Robert J. Bronner
Musik: Jeff Alexander
Schnitt: Ralph E. Winters
Darsteller: Anne Neyland (Laury Jackson), Dean Jones (Teddy Talbot), Elvis Presley (Vince Everett), Jennifer Holden (Sherry Wilson), Judy Tyler (Peggy Van Alden), Mickey Shaughnessy (Hunk Houghton), Vaughn Taylor (Mr. Shores)
Autor: Guy Trosper nach einer Erzählung von Ned Young
Produktion: Avon, MGM
Produzent: Kathryn Hereford, Pandro S. Berman

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Im Zuge einer Kneipenprügelei schlägt Vince Everett unbeabsichtigt seinen Gegner tot. Im Gefängnis bringt ihn sein Zellengenosse Hunk Houghton auf die Musik - mit Erfolg: Vince gibt ein Knast-Konzert für das Fernsehen. Hunk erkennt sein Talent und nimmt Vince unter Vertrag. Doch schon bald wird Vince freigelassen. Mit Hilfe einer jungen Plattenfirma-Assistentin könnte er bald zum Rockstar aufsteigen, wenn da nicht noch alte Rechnungen offen wären ...

Bei einem Streit in einer Bar schlägt der temperamentvolle Vince Everett einen Fremden nieder, um dessen Frau vor ihm zu schützen. Dabei stirbt der Mann, woraufhin Vince wegen Totschlags zu 14 Monaten Haft verurteilt wird. Im Gefängnis entwickelt er sich zu einem gefühlskalten Zyniker. Doch mit Hilfe seines Zellengenossen, des Countrysängers Hunk Houghton, erlernt Vince Gesang und Gitarrenspiel. Das Ergebnis: Nach einer gelungenen Show hinter Gittern, die im Fernsehen übertragen wird, wittert Hank ein neues Gesangstalent und lässt Vince einen Vertrag unterschreiben, der ihm die Hälfte seiner Einkünfte sichert.
Nach seiner Freilassung lernt Vince die junge Werbeassistentin eines Musiklabels, Peggy Van Alden, kennen. Zusammen gründen sie ihre eigene Plattenfirma: Unter Peggys Regie startet Vince durch nach ganz oben, ohne zu bemerken, dass sich seine Geschäftspartnerin in ihn verliebt hat. Nichts und niemand scheint den arroganten Jungstar auf seinem steilen Karriereweg bremsen oder gar aufhalten zu können.
Doch eines Tages trifft Vince auf seinen ehemaligen Gefängniskumpel Hunk, der ihn lebensgefährlich am Kehlkopf verletzt. Nun ist seine Rockstarkarriere gefährdet. Gelingt Vince und Peggy ein Neustart?

Drehbuch nach einer Erzählung von Ned Young
"Rhythmus hinter Gittern" ist der dritte Film mit Rock'n'Roll Legende Elvis Presley (1935-1977), der parallel zu dessen gleichnamigem Nummer-Eins-Hit "Jailhouse Rock" in die Kinos kam und wenn auch nicht die Kritiker, aber umso mehr die Fans begeisterte.
Richard Thorpe (1896-1991) galt als Spezialist für Low-Budget-Komödien und Westernfilme. Im Studiosystem Hollywoods der 30er Jahre war "Mr. One Take" ein äußerst beliebter Regisseur der MGM, da er Szenen und Filme zumeist schnell "im Kasten" hatte. Innerhalb seiner über 40 Jahre langen Karriere drehte Thorpe 185 Filme, darunter die Meisterwerke "Ivanhoe - Der schwarze Ritter" mit Elizabeth Taylor sowie "Im Schatten der Krone" ("The Prisoner of Zenda"), beides Klassiker des Abenteuerfilms von 1952. Mit "Jailhouse Rock" und dem "King of Rock'n'Roll" ist Richard Thorpe abermals ein solider Unterhaltungsfilm geglückt, der von Elvis und seiner Musik lebt: "Everybody, let's Rock!" Neben "Jailhouse Rock" enthält der Soundtrack des Films unter anderem die berühmten Elvis-Songs "Treat Me Nice", "Young and Beautiful", "I Want to Be Free", "Don't Leave Me Now" und "Baby, I Don't Care". Presley erhielt 250.000 Dollar Gage und 50 Prozent der Filmeinnahmen. Die 24 Jahre junge Darstellerin Judy Tyler (in der Rolle der "Peggy") verstarb noch im gleichen Jahr bei einem Verkehrsunfall.
2004 wurde "Rhythmus hinter Gittern" in die National Film Registry der Library of Congress aufgenommen. "Die billige Produktion mit einem Drehbuch, das nicht weniger als 30 Songs ermöglichte, gehörte in den USA zu den zehn erfolgreichsten Kinofilmen des Jahres 1957", schreibt das Lexikon des internationalen Films.


Dienstag, 17. August 2010

13:00
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Birth of Rock

1955 - 1966: Ein musikalischer Urknall verändert die Welt und bringt ein Universum neuer Stile hervor.

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Dienstag, 17. August 2010 um 13.00 Uhr

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Birth of Rock
(Deutschland, 2010, 53mn)
ZDF
Regie: Stefanie Schäfer

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

1955 - 1966: Ein musikalischer Urknall verändert die Welt und bringt ein Universum neuer Stile hervor. Die vierteilige Dokumentationsreihe "Birth of ..." begibt sich an die Anfänge unserer Popkultur und verfolgt die Geburtsstunde neuer musikalischer Formen. Beobachtet sie beim Laufenlernen und begleitet ihren Erfolg: Rock'n'Roll, Soul, Cool und Pop - jene Galaxien, die in ihrer Gesamtheit nicht mehr und nicht weniger bedeuteten als eine kulturelle Revolution.

Der erste Teil der Reihe begibt sich mit der Rockabilly-Formation Baseballs nach Memphis, wo alles begann. Zeigt, wie die Rhythm & Blues-Kultur der Schwarzen sich mit der Haltung des "White Trash" verband. Das Ergebnis: Elvis Presley. Der Lastwagenfahrer adaptierte, was er mit seinen kulturellen Wurzeln - einer Mischung aus Country-Schnulzen, Gospel-Musik, Blues-Shoutern, dem Soundtrack der schwarzen Radio-Stationen wie dem Lifestyle der Schwarzenviertel - ins Leben mitgebracht hatte. So avancierte der "King of Rock'n'Roll" zum alles überragenden Symbol des Rock'n'Roll.
Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche und spricht unter anderem mit dem legendären Songwriterduo Leiber & Stoller, die den Welthit "Hound Dog" komponierten - und ebenso mit der Rock'n'Roll-Ikone Wanda Jackson, die erläutert, wieso der Rock'n'Roll so offensiv von Männern dominiert wurde. Die Musikethnologin und Feministin Portia Maultsby flankiert diese Aussagen beim Treffen in New Orleans. Über die amerikanischen Soldatenradios wurde der Rock'n'Roll nach Europa exportiert - Bill Ramsey, der einst dort moderierte, erläutert die AFN-Story.
Gebannt vor dem Radio saßen auch Ted Herold in Deutschland und Dick Rivers in Frankreich. Sie berichten von den Erfahrungen mit dieser so wilden, so rauen und völlig neuen Musik diesseits und jenseits des Rheins, die insbesondere in Frankreich erst in den 60er Jahren so richtig zu wirken begann - initiiert auch von Dick Rivers' "Les Chats Sauvages". Der Rock'n'Roll wurde vereinnahmt und kommerzialisiert. So entstand eine multimedial gefütterte Teenagerkultur zwischen Jukebox und Milchbar, Kino, tragbaren Plattenspielern und Vinylsingles. Pat Boone, der softe Gegenspieler zu Elvis Presley und Konkurrent um die Gunst junger Mädchen, weiß von der süßen Schönheit der Teenieästhetik zu berichten, die bis heute ungebrochen fortlebt.

Rock'n'Roll, Soul, die Hipster des Jazz und die Popkonzepte der 60er Jahre haben die Blaupause für musikalische Haltungen und Sounds geschaffen, die bis heute nachhaltig wirksam sind. In einer Kombination aus Neudrehs, Archivmaterial, Zeitzeugeninterviews und Gesprächen mit derzeitigen Fans des jeweiligen Genres entsteht ein breites und facettenreiches Panorama der Geschichte unserer Gegenwart.


Sonntag, 15. August 2010

01:00
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Elvis: '68

Comeback Special

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Sonntag, 15. August 2010 um 01.00 Uhr

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Elvis: '68
(Usa, 1968, 75mn)
ARTE F
Regie: Steve Binder


Nachdem Elvis Presley in den 60er Jahren überwiegend harmlose Unterhaltungsfilme gedreht hatte, läutete er mit diesem TV-Special von 1968 sein Comeback auf der Bühne ein. Der King, ganz in schwarzem Leder gekleidet, singt seine größten Hits und zeigt sich in dieser legendär gewordenen NBC-Sendung auf der Höhe seines Erfolgs.

In den 50er Jahren war Elvis Presley der Anführer der Rock'n'Roll-Revolution in der Popmusik und -kultur. In den 60ern widmete er sich vor allem seiner Filmkarriere. 1968 feierte er nach über siebenjähriger Bühnenabstinenz sein Konzertcomeback. In dieser für das Fernsehen aufgezeichneten Show singt Elvis in seinem legendären schwarzen Lederanzug allein auf der Bühne seine berühmtesten Hits und erscheint in Auftritten, die als Vorläufer der heutigen Unplugged-Sessions gelten.
Zwischen zwei Songs scherzt er in vertrautem Ton mit seinen Musikerkollegen aus alten Tagen und erzählt Anekdoten. Mal sanft-verführerisch, mal wild-rock'n'rollig, allein oder seinem Fanpublikum nahe, zieht er seine Show ab. Musicalartig inszenierte Sequenzen zeigen ihn bei reinem Gospelgesang, als einsamen Salooncowboy und zusammen mit Gangstern in einem Chicagoer Club. All das in orientalisch anmutendem, glitzerndem 70er-Jahre-Ambiente.
Elvis Presley singt viele der Titel, die ihn berühmt machten: "That's All Right", "Heartbreak Hotel", "One Night", "Blue Suede Shoes", "Are You Lonesome Tonight?" und "Love Me Tender". Außerdem interpretiert er Jimmy Reeds Song "Baby What Do You Want Me To Do" sowie unbekanntere Stücke wie "Tryin' To Get To You" und "When My Blue Moon Turns To Gold Again".


Montag, 16. August 2010

13:00
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Classic Albums

Elvis Presley

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Montag, 16. August 2010 um 13.00 Uhr

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Classic Albums
(Grossbritannien, 2001, 49mn)
BR
Regie: Jeremy Marre

Stereo

"King of Rock'n'Roll" - dieser Beiname gebührt allein ihm: Elvis Presley kreierte in den 50er Jahren in den USA einen völlig neuartigen Sound, der sich weltweit millionenfach verkaufte. Ab 1956, dem Erscheinungsjahr seines Debütalbums, setzte in den USA und kurz darauf auch in Westeuropa eine regelrechte Massenhysterie um das Teenageridol ein.

"Classic Albums" taucht ein in die Frühgeschichte des Rock'n'Roll, mit den überlebenden Zeitzeugen des Gründungsaktes: So wird die Entstehungsgeschichte von Elvis Presleys Debütalbum zur echten Geschichtsstunde.
Trotz der wenigen Archivbilder, denn das Konzept des Making-of gab es damals noch nicht, und des stolzen Alters der Protagonisten gelingt es dem Film, zu vermitteln, warum und inwiefern die Einspielung dieses Albums ein Meilenstein für den Rock war - und für Elvis ein persönlicher Sieg. Elvis schaffte es geradezu instinktiv, mit seinem Starstatus und den Erwartungen seiner Plattenfirma zu jonglieren und das Album nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Der Film beschreibt die Jahre bei den Sun-Studios und verweilt ein wenig bei "Heartbreak Hotel", seinem ersten Nummer-Eins-Hit in den Billboard-Single-Charts. Die Dokumentation zeugt außerdem von einer Zeit, in der die Musik in ihrem Wesen noch nicht von der Technologie verfälscht war. "Es gab damals noch keine Equalizer. Für höhere Töne entfernte man sich vom Mikrofon, für tiefere Töne ging man näher heran", erklärt der Gitarrist Scotty Moore. Alles war ganz einfach.


Erstellt: 03-05-10
Letzte Änderung: 29-07-10


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