Seine Vision von der Einheit der Vereinigten Staaten in Freiheit und der Abschaffung der Sklaverei machte ihn und seine Ideale bis heute unsterblich. Doch bezahlte Lincoln seine visionäre Politik am Karfreitag 1865 mit seinem Leben. Abraham Lincoln wurde nur 56 Jahre alt.
Das zweiteilige Doku-Drama erzählt die schicksalhafte Begegnung von Abraham Lincoln mit seinem Mörder John Wilkes Booth, einem fanatischen Südstaatler und seinerzeit berühmten Schauspieler, der das Attentat auf den Präsidenten im Ford-Theater in Washington DC wie ein Shakespeare-Drama plante und ausführte. Die spannende Parallelgeschichte von Abraham Lincoln und seinem Mörder John Wilkes Booth erzählt zwei gegensätzliche Lebensläufe, die sich doch immer wieder kreuzten.

Welche Ereignisse haben zu dem Mentalitätswandel beigetragen, der die Wahl Barack Obamas, des ersten farbigen US-Präsidenten, ermöglichte?

Die erste Folge zeigt den Aufstieg eines unbekannten Jungen aus der Provinz zum 16. Präsidenten der USA, der in der Woche seines größten Triumphes ermordet wird. Der Bürgerkrieg ist für die Nordstaaten siegreich beendet, und Lincoln ist wiedergewählt worden - da trifft ihn die Kugel des Attentäters John Wilkes Booth.
Die zweite Folge zeigt die Jagd nach dem Mörder John Wilkes Booth, der nach dem Attentat auf Präsident Lincoln aus dem Washingtoner Ford-Theater entkommen konnte. Zur selben Zeit bewegt sich der Trauerzug mit Lincolns Sarg durch die USA. Sieben Millionen Menschen, eine Trauergemeinde, wie sie sich in dieser Größenordnung nie zuvor versammelt hat, erweist Lincoln auf seiner letzten Reise auf Bahnhöfen und an der Schienenstrecke die letzte Ehre.
Der Film, produziert von Peter Bardehle, entstand in Zusammenarbeit zwischen NDR und ARTE sowie ORF, History Channel, VRT Belgien, DR Dänemark und weiteren europäischen Fernsehsendern. Die Schauspieler Fritz Klein (Lincoln) und Brian Merrick (Booth) liefern überzeugende Porträts der beiden Protagonisten. Gedreht wurde zum Teil an Originalschauplätzen. So erhielt zum ersten Mal eine europäische Filmcrew Zugang zur historischen Sommerresidenz Lincolns in Washington. Die meisten Szenen entstanden in einer Filmstadt, die für die HBO-Produktion "John Adams" errichtet worden war. Über 80 Darsteller erwecken die Kulissen zu neuem Leben und schaffen eine authentische Abbildung der Lincoln-Ära.







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