Gegründet wurde sie 2004 von verschiedenen Programmierkünstlern, darunter Amy Alexander, Adrian Ward, Alex McLean, Nick Collins. Ziel ist die Verbreitung des "livecoding", also die Schaffung eines Programmcodes live auf der Bühne. Das Schreiben eines Programmes oder von Teilen daraus, während es auf- bzw. ausgeführt wird, steht in der Tradition der musikalischen Improvisation, Programmieren ist nicht mehr nur Vorbereitung der Performance sondern die Performance selbst. Und da die Mitglieder von TOPLAP auch jede Menge Humor haben, ist auch eine formale Beurteilung der Livecoding-Qualitäten der Musiker/Programmierer vorgesehen! Aus pädagogischen wie ästhetischen Gründen setzt Toplap auf die Projektion des Software-Interface der Performer während der Konzerte, und diese Projektion kann ebenfalls in Echtzeit manipuliert werden (siehe "the Thingee" von Amy Alexander). Durch die Sichtbarmachung des Computerbildschirms kann die Programmierarbeit in ihrem Fortschreiten gezeigt werden mit all ihren verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten.... Der Zuschauer mag bisweilen etwas verstört sein durch die Visualisierung dieses doch mitunter undurchdringlichen Codes, doch es steht ihm frei, diesen zu interpretieren oder ganz einfach die Augen zu schließen und zu tanzen!Livecoding gibt es bei der Transmediale insbesondere beim Live Cinema, wo verschiedene Ateliers ihre Arbeiten vorstellen (rund um die Programmiersprachen Chuck, präsentiert von einem ihrer Schöpfer, Ge Wang, und jitlib/SuperCollider von Julian Rohrhuber). Ein must ist die audiovisuelle Kollektivperformance von rund einem Dutzend TOPLAP-Mitgliedern. An die Tasten!
Club transmediale
vom 04. bis zum 12. Februar 2005
im Club Maria am Ostbahnhof
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Kultur Digital
Festival
Transmediale.05
Februar 2005
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