Lang, länger, am längsten. Darum geht es diesen Jungs. Für normale Snowboards von 1,60 Meter Länge haben sie nur ein müdes Lächeln übrig. Die Longboarder fahren in einer anderen Dimension. Sie stehen auf mindestens 2 Meter lange Boards!
Eigentlich wurden Longboards zum Tiefschnee-Fahren gebaut. Und weil die Longboards so viel Auflage-Fläche mitbringen, schwimmen sie im Tiefschnee wie Surfbretter auf der Welle. Die „Powderguns“, spezielle Bretter mit gespaltenem Ende, sind die Könige unter den Longboards, mit ihren Schwalbenschwänzen ziehen sie präzise ihre Kurven.
Weltweit gibt es etwa 1000 Longboarder. Longboarden ist die logische Weiterentwicklung des Snowboardens beim Freeriden im offenen Gelände: ein langes Board ist viel laufruhiger als ein Kurzes. Longboards haben sich seit Ende der 80er Jahre parallel zu den normalen Snowboards entwickelt.
Da der Markt dafür aber extrem klein ist, gibt es nur sehr wenige, die die Longboards bauen. Einer davon ist Yogi März. Seit 1983 experimentiert er mit Material, Länge und Form für sein Traumboard. Höher, schneller, weiter – Die Grenzen des Bretts sind noch nicht erreicht. Yogis neuestes Longboard mit gigantischen 2,70 Metern ist das längste, das je gebaut wurde.







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