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M'Bongi (Real Audio, 2'39")
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EOL intro (Clap your Hands) (Real Audio, 7'27")Geboren ist Luisito Quintero in Venezuela und schon in jungen Jahren erhält er Unterricht an den Timbales von seinem Vater, der ebenfalls Perkussionist ist. Zunächst spielt Quintero im Symphonie Orchester Venezuelas, um dann seine Stilvielfalt in populären Bands wie Grupo Guaco und El Trabuco Venezolano weiter zu entwickeln. Schnell wird er zu einem international gefragten Musiker und arbeitet unter anderem zusammen mit Tito Puente, George Benson und Herbie Hancock. Puente, der Vorreiter des Latin-Jazz, wird Quinteros Mentor und Lehrmeister.
Ein weiteres Vorbild findet der Perkussionist in dem König des Afro-Funk, Fela Kuti. Mit jeweils einer Interpretation erweist er ihnen seine Ehre. Puentes „Four Beat Mambo“ verwandelt Quintero in ein Feuerwerk der Rhythmen, bei dem er ein nicht enden wollendes Solo auf den Timbales spielt. Und mit Fela Kutis „Gbagada, Gbadaga, Gbgodo, Gbogodo“ führt er den Funk zu seiner musikalischen Geburtsstätte zurück, nach Afrika.Quinteros virtuoses Können afrikanische Rhythmik mit lateinamerikanischen Einflüssen und Jazzelementen zu kombinieren, machen ihn zu einer treibenden Kraft des Nuyorican Soul. Ein Musikstil der unter den zahlreichen südamerikanischen Emigranten in der Metropole entstanden ist und sich aus den unterschiedlichen afroamerikanischen Musikkulturen speist. All die zahlreichen Wurzeln und Modifikationen spiegeln sich in Quinteros Album wider.
Wissend um seine musikalische Besessenheit hat Quintero sein Album humorvoll „Percussion Maddness“ genannt. Denn er ist dem Rhythmus verfallen, ein Wahnsinniger, der auf Trommeln jeder Art, einen hypnotisierenden und infizierenden Veitstanz vollführt.
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Niedrige Decken (Real Audio, 8'14")Man könnte das Secret-Rhythms-Projekt von Burnt Friedman und Jaki Liebezeit als eine Fortführung von Dave Brubecks „Time Out“ verstehen. Denn der Jazzmusiker experimentierte auf diesem Konzeptalbum mit allerlei Taktarten, dessen berühmtestes Produkt „Take Five“ ist. Auch der Dub- und Elektrospezialist Friedman und der Ex-Can-Schlagzeuger Liebezeit haben dem weitverbreiteten und straighten 4/4 Takt den Kampf angesagt. Doch das Album des Duos ist weitaus konsequenter und visionärer. Auf der nunmehr zweiten „Secret Rhythms“ Ausgabe vereinen sie meisterhaft Weltmusik und Jazz, Dub und Elektronika. Friedman und Liebezeit ist eine grandiose synergetische Melange der Musikstile gelungen, die sich um das zentrale Element einer jeden Musik dreht, nämlich den Rhythmus.
Matthias Schneider







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