Draußen? Drinnen? Dazwischen?
Migration und Medien: eine offene Beziehung
29.11.2007 bis 30.11.2007 - Ort
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Theodor-Haubach-Saal
Dorotheenstraße 84 - Information und Anmeldung Adolf-Grimme-Institut Katrin Bernsmann Tel +49 (0)2365 918929 bernsmann@grimme-institut.de
Eine Fachkonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Adolf-Grimme-Institut
Migration bedeutet mehr als Einwanderung. Betrachtet man die gesellschaftliche und politische Debatte der letzten zwei Jahre, so scheint der Terminus vielmehr für eine neu entdeckte – allerdings schon lange hier lebende – Zielgruppe zu stehen. Menschen mit Migrationshintergrund (so die aktuelle Korrektheitsformel) stehen nach der neuen Selbstdefinition Deutschlands als Einwanderungsland im Fokus der Aufmerksamkeit. Politik, Wirtschaft, Bildung und Medien haben sich ihre Belange, ihre Förderung, die Nutzung ihrer Talente und Potenziale auf die Fahnen geschrieben.
Das gilt in besonderem Maße für das Fernsehen. Ob Vorabendserie, Comedy oder Fernsehfilme von Komödie bis Drama: Die Sender reagieren auf das neue Thema. Aber an wen richten sie sich mit ihrem Programm?
Auch an die Einwanderergruppen? Was wissen Sender, Produzenten, Drehbuchautoren und Programmplaner über das Publikum mit ausländischen Wurzeln? Vor allem: Was halten eigentlich die Zuschauer davon?
Welche Chancen und welche Risiken etwa muttersprachliche Mediennutzung birgt, was den Reiz türkischer Fiction-Programme ausmacht und wie sich das Spannungsfeld zwischen Migration und Medien im Ausland gestaltet, diskutieren – mit und ohne Migrationshintergrund – Medienexperten, Journalisten, Medienmacher, Wissenschaftler und Akteure vor und hinter der Kamera an zwei Veranstaltungstagen in Berlin.






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