

Anfang der 80er Jahre brachte eine Gruppe französischer Choreographen frischen Wind in den Tanz, darunter vor allem die bald weltweit bekannte Maguy Marin. Nach ihrer Ausbildung als Tänzerin ging sie an Maurice Béjarts Mudra-Schule in Brüssel, die ihr wichtige Impulse vermittelte, sie aber auch ihren eigenen Weg zum Tanztheater finden ließ. An erster Stelle ist hier ihre legendär gewordene Aufführung "May B" (1981) zu nennen.
Repertoirestücken wie "Cendrillon" und "Coppélia" gab sie eine neue Formsprache. Weitere bedeutende Choreographien Maguy Marins sind "Eden", "Groosland" und "Watterzoï".
1998 ließ sich die Künstlerin mit ihrer Compagnie in Rillieux-la-Pape bei Lyon nieder, wo sie im Staatlichen Choreographie-Zentrum für zeitgenössischen Tanz eine künstlerische Heimstätte fand.
Von ihren Überzeugungen leidenschaftlich durchdrungen, scheut Maguy Marin auch nicht vor provokanten Experimenten zurück, doch nie um den Preis der Verständlichkeit.
Anhand ihrer fünf letzten Choreographien - "Umwelt", "Ha Ha!", "Ça quand même", "Turba" und "Große Fuge" - wird gezeigt, wie Maguy Marin ihre innere Entwicklung und die der Außenwelt in ihrem künstlerischen Werk verarbeitet.
Dieses Programm wurde in HD produziert.
ARTE stellt diesen Beitrag auch bis sieben Tage nach Ausstrahlung in einer "Streaming"-Fassung auf ARTE+7 bereit.







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