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Foodhunters kulinarische Entdeckungen - 03/09/07

Mak Bok

Lat. Irvingia malayana, landläufig Busch-Mango genannt, wächst in Laos und Kambodscha.

Wenn die Mak Bok-Bäume in der Regenzeit ihre Früchte abwerfen, bleiben sie liegen. Für Menschen sind sie ungenießbar. Wenn aber das Fruchtfleisch verfault ist oder Tiere es gegessen haben, bleibt ein harter Kern. Und dessen Inneres ist nicht nur essbar, sondern äußerst schmackhaft. In einem abgelegenen Dorf mitten im Dschungel von Südlaos werden die Kerne nur mit ein wenig Salz, als Snack zum Bier gegessen. Noch vor Ort probiert Mark etwas anderes. Er karamellisiert Mak Bok und ist überzeugt. So überzeugt, dass er, zurück in Bangkok, mit den Dschungelkernen zu Chef Norbert Kostner im legendären Oriental Hotel vordringt. Das Resultat: Mak Bok Pesto mit frischen Penne.

Erstellt: 31-08-07
Letzte Änderung: 03-09-07