Mak-Kenn wächst wild in den Bergregionen Südostasiens, die von ethnischen Minderheiten besiedelt sind. Diese „Bergvölker“ leben meist sehr arm, abgeschieden und sehr traditionell. Sie nutzen den „Wildpfeffer“ oder „Bergpfeffer“ seit langem, sie sammeln ihn im Wald und verkaufen ihn auch gelegentlich auf Märkten. Botanisch ist Mak-Kenn kein Pfeffer, sondern gehört der noch weithin unerforschten Gattung Zanthoxylum an. Mak-Kenn riecht ungewöhnlich frisch, ja zitronig, hat aber eine höllische Schärfe, die wie ein kleiner elektrischer Schlag über die Zunge zischt. Mark trifft mitten im Dschungel auf den frz. „Parfüm-Hunter“ Laurent Severac, der ein hocharomatisches Mak-Kenn-Öl destilliert. Mark bringt es einem der besten Chefs von Hongkong. Der aromatisiert damit eine Curry-Creme, die ob ihrer zitronigen Frische perfekt zu Jakobsmuscheln oder Garnelen passt.-
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