![]() | |
|
„Whether you are a Christian, a Muslim or a nationalist, we all have the same problem: They don't hang you, because you are a Baptist, they hang you, because you are black.“
Egal ob du Christ bist, Muslim oder Nationalist, wir haben alle das gleiche Problem: Sie hängen dich nicht auf, weil du ein Prediger bist. Sie hängen dich, weil du schwarz bist.Malcolm X live : "Muslim"
Für die US-Gesellschaft der sechziger Jahre sind das ungeheure Worte. Schwarze dürfen nicht dieselben Schulen, Universitäten und Restaurants besuchen wie die Weißen, nicht dieselben Kirchen und Hotels.
Malcolm X alias Malcolm Little wird am 19. Mai 1925 in Omaha, Nebraska geboren. Aus dem einfachen Landjungen wird rasch ein abgebrühter Ghetto-Ganove. Malcolm gerät ins kriminelle Zuhältermilieu und landet im Gefängnis. Dort lernt er lesen und schreiben, und er wird Mitglied der „Black Nation of Islam“ - einer rassistisch-islamischen Gruppierung, die von der Überlegenheit der schwarzen Rasse überzeugt ist. Fortan nennt er sich Malcolm X - das „X“, um zu demonstrieren, dass er den Namen seiner von Sklavenhändlern nach Amerika verschleppten Vorfahren nicht kennt:
„In fact I‘m a Black Nationalist freedom fighter ... “
Malcolm X live : "Black Nationalist freedom fighter"![]() | |
|
Malcolms Biographie ist in der Tat die dramatische Geschichte eines Schwarzen, der sehr stark die Phantasie und das Interesse der Öffentlichkeit erregte. Malcolm war ein äußerst sensibler Mann mit der enormen Fähigkeit zu lieben.
Doch das ist nur die eine Seite: In den fünfziger Jahren predigt Malcolm X Antisemitismus, Frauenhass und Rassismus gegen die
![]() | |
|
Von mehreren Kugeln getroffen, bricht Malcolm X zusammen. Ob und inwieweit der US-amerikanische Staatsschutz und die vom FBI unterwanderte „Nation of Islam“ in die Ermordung verstrickt waren, das liegt weiterhin im Dunkeln. Noch immer glauben viele Afroamerikaner an eine Verschwörung, wonach Malcolm X im Auftrag des FBIs ermordet worden sei. Die Hintergründe und Umstände seines Todes sind bis heute nie eindeutig geklärt worden.
Das Porträt zum HörenVon Michael Marek







per E-Mail verschicken


Facebook
Twitter
RSS

