Einer der Höhepunkte des Schumann-Jahres 2006 ist die Aufführung von Robert Schumanns Klavierkonzert in a-Moll durch die Star-Pianistin Martha Argerich und das Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly. Der Todestag von Robert Schumann jährt sich am 29. Juli 2006 zum 150. Mal. Das Klavierkonzert in a-Moll bedeutete Schumanns Durchbruch als Komponist, und es sollte in der Folge zu einem der berühmtesten Konzerte der Romantik werden. Unterstützt wurde der Komponist durch seine Frau Clara Schumann, die in der Uraufführung 1845 den Klavierpart übernahm. Die Sendung vom heutigen Abend entstand am 2. Juni in Leipzig. Martha Argerich spielte das Klavier und mit langjähriger Erfahrung und im Zusammenspiel mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly sorgte sie für Begeisterung beim Publikum.
Martha Argerich kam 1941 in Buenos Aires als Tochter ein Diplomatenfamilie auf die Welt. Mit drei Jahren spielte sie zum ersten Mal Klavier. Als Vierjährige gab sie ihr erstes Konzert und im Alter von acht Jahren trat sie als Pianistin in Orchesterkonzerten auf. Schon mit 16 Jahren gewann sie drei wichtige europäische Wettbewerbe, unter anderen den Bozener Busoni Wettbewerb und den Chopin-Wettbewerb in Warschau. Martha Argerich wurde durch ihre Interpretationen der virtuosen Klavierliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts berühmt. In den frühen 80er Jahren orientierte sie sich weg von der Konzert- und Klaviermusik hin zur Kammermusik. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem Bach, Chopin, Liszt, Schumann, Ravel, Strawinsky und Bartók.Martha Argerich spielt Schumann
Klavierkonzert a-Moll, Opus 54
Regie: Michael Beyer
Komponist: Robert Schumann
Mit: Martha Argerich, Gewandhausorchester Leipzig
Musik, Deutschland 2006, 43 Min.
ARTE/ZDF
Wiederholung am 5. August um 8.00 Uhr






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