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Musica ClassicaAuf dem Album „At The Center“ treffen die innovativen Jazzmusiker Craig Taborn an den Keyboards, Dave King am Schlagzeug und Peter Gordon an der Querflöte auf einen Veteran der experimentellen elektronischen Musik, nämlich auf den Soundmagiker Jack Dangers alias Meat Beat Manifesto. Seine zahlreichen Alben sind längst Klassiker der elektronischen Musik und Dangers Arbeiten als Remixer oder Produzent für Public Enemy, Nine Inch Nails, Tower Of Power, David Byrne und David Bowie sind legendär.
Meat Beat Manifestos aktuelles Album „At The Center“ ist in engster Zusammenarbeit und im regen Austausch mit den eingangs erwähnten Free-Jazz-Musikern entstanden. Gleich zu Anfang wird der Hörer von einer Wall Of Sound, bestehend aus fulminanten Rhythmen, magenrumorenden Bässen und energetischen Improvisationen auf Klavier, Hammond-Orgel und diversen Blasinstrumenten, niedergewalzt. Kings unglaublich variantenreiches und voluminöses Schlagzeugspiel steht im Auge des Sturms und bildet den einzigen Orientierungspunkt, während die anderen Musiker ihre polyrhythmischen Improvisationsattacken reiten. Meat Beat Manifesto und seine fantastischen Mitstreiter rennen mit „At The Center“ Barrikaden der Hörgewohnheiten ein, denn ihre Musik ist eine nicht versiegen wollende Quelle an synergetischen Harmonien von elektronischen und analogen Instrumenten, programmierter und frei improvisierter Musik.
Matthias Schneider
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Meat Beat Manifesto
„At The Center“
Label : Thirsty Ear
Rough Trade / Night & Day
>> Website von Meat Beat Manifesto







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