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Managergehälter und Hungerlöhne

Immer mehr Beschäftigte sind zu Geringverdienern geworden. Die Gehälter von Topmanagern hingegen klettern in astronomische Höhen.

Managergehälter und Hungerlöhne

Management und Verantwortung - 07/11/08

Meinungen

Zitate aus den Dokumentationen "Bosse, Börse und Bilanzen" und "Mit Charme und Dollars"


Selbst der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain forderte angesichts der aktuellen Finanzkrise, dass "Kein hochrangiger Manager einer Bank, die jetzt von der Regierung gerettet wird, mehr Gehalt bekommen (sollte) als der höchste Regierungsangestellte." Sprich, als der US-Präsident mit seinen jährlich 400.000 Dollar.

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Prof. Dr. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Bremen:
Das Unternehmen mit seinen Produkten steht nicht mehr im Mittelpunkt, sondern das Unternehmen, das man schnell ausbeuten kann, unabhängig von der Frage, was da produziert wird. ...
(…)Öl war früher für uns ein Produkt, war eine Ressource, die gehandelt wird an den Börsen. In der Zwischenzeit ist Öl selber ein Vermögenswert geworden, mit dem spekuliert wird. Das geschieht auch mit Nahrungsmitteln. (…)Die Produkte selber werden sozusagen völlig abstrakt gegenüber ihrer Gebrauchseigenschaft und werden immer mehr das Instrument der schnellen Vermehrung von Profiten, egal, was das eigentlich für ein Produkt ist. Es gibt eine völlige Indifferenz gegenüber dem Produkt.

Folker Hellmeyer, Analyst, Landesbank Bremen:
Insbesondere seit 1990, seitdem Demokratie und Kapitalismus gegenüber dem Wirtschafts- und Gesellschaftssystem des Kommunismus gewonnen haben, haben sich die Zeichen an den internationalen Märkten deutlich verändert, und dem müssen Manager Rechnung tragen.
Das war ein Verdrängungswettbewerb, wo es sehr viel Kapital gab an den Märkten, bedingt durch eine sehr laxe Zentralbankpolitik. Und diese Konstellation hat dazu geführt, dass Unternehmen zunehmend in einem Verdrängungswettbewerb standen, wo Manager sich diesem Zeitgeist - schneller, besser, höher - zu großen Teilen nicht entziehen konnten. Wer sich dem entziehen wollte, wurde durch Übernahme von dem Markt eliminiert.

"Fat cats": Wer verdient, was er kassiert?
Aufgrund ihrer groß- zügig bemessenen Gehälter nennt man sie "fat cats". Was ver- dienten Konzernchefs im Geschäftsjahr 2006/2007. Die im Stoxx (Aktienindex) gelisteten Konzerne zahlten insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Einige Topverdiener:

Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche-AG: 72,6 Mio €

Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank AG: 13,83 Mio €

Jean-Pierre Garnier, ehem. Vorstandschef von GlaxoSmithKline Gmbh & Co.KG: 13,812 Mio €

Arun Sarin, ehem. Vorstand der Vodafone GmbH: 12,674 Mio €

Daniel Vasella, Vorsitzender Ge- schäftsführer Novartis GmbH: 11,487 Mio €

Cynthia Carroll, Vorstand Anglo American Public limited company: 10,817 Mio €

Peter Löscher, Vorstandsvorsitzen- der Siemens AG: 10,813 Mio €

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender Daimler AG: 9,645 Mio €

Olli-Pekka Kallasvuo, Präsident und Vorstand der Nokia GmbH: 9,808 Mio €

Daniel Bouton, ehem. Vorstandsvorsitzender der Société Générale: 5,943 Mio €


Guy Wyser-Pratte, US-Finanzinvestor:
Es gibt viele unterbewertete Unternehmen in Europa. Und der Versuch, sie zu mehr Wert in Form von Dividenden oder Marktpreis zu treiben, ist ethisch und verantwortungsvoll. Damit hilft man den eigentlichen Eigentümern einer Firma – den Aktionären. Denn ihnen gehört sie, nicht den Managern. (...)
Wenn Probleme auf dem Finanzmarkt entstehen, empfinde ich einen starken Druck, weil ich die Investoren meines Fonds schützen muss. Und ich erwarte von den Managern der Firmen, in die ich investiere, dass sie dasselbe tun. (...) Wenn Manager Wert auf dem Markt zerstören, stehlen sie Geld – auch wenn nichts dabei in ihre eigenen Taschen fließt. Sie nehmen einfach den Aktionären ihr Geld weg. Und das ist etwas, wogegen ich empfindlich bin. Das nenne ich Machtmissbrauch.
Pierre-Emmanuel Taittinger, Geschäftsführer des französischen Champagnerhauses Taittinger:
Die großen Fondbesitzer sind nur da, um wilden Kapitalismus zu betreiben.
Sie bauen in ihrem Leben nichts auf, spekulieren nur mit dem Geld und lauern auf die Schwächen anderer, um durch einen finanziellen Coup davon zu profitieren.

Aufsichtsratsvorsitzender Rolf Bartke, KUKA AG, Roboterbau:
Herr Wyser-Pratte ist sicher für einige Manager ein Schrecken – nämlich für die, die meinen, sie könnten ihr Unternehmen nur verwalten. (…)
Das alte Management hätte dazu geführt, dass die IWKA, und damit auch die KUKA AG, letztlich möglicherweise in einen Konkurs hinein gewandert wäre.

Jürgen Kerner, IG-Metall Augsburg:
Durch den Einstieg der Finanzinvestoren wird der Druck auf Kuka, Profite zu erwirtschaften, immer größer. So hatten wir in den letzten Jahren die Situation, dass wir ohne rote Zahlen gezwungen waren, Beschäftigte abzubauen.
Mitarbeiter bei Kuka-Roboter haben auf zehn Prozent ihres Lohns verzichtet, damit Ergebnisse da sind für die Aktionäre. Bei Kuka-Systems haben die Menschen umsonst gearbeitet, und der Druck ist immens. (…) Letztes Jahr war sehr hart für die Arbeitnehmer. Und jetzt ist es an der Zeit, dass sie die zehn Prozent Gehalt, auf die sie verzichtet haben, zurück bekommen.

Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender Continental AG:
Wir hatten praktisch kein Geld. Wir waren praktisch pleite. Und wir mussten im Jahr 2001 fünf Werke weltweit schließen.
Ja, das hat damals 4.500 Jobs gekostet. Aber wenn Sie zurückblicken, können Sie sagen, ist aus der damaligen Continental, die 30.000 Menschen beschäftigte, eine viel stärkere Continental geworden, die heute 150.000 Menschen weltweit Brot und Arbeit gibt. Das heißt aber nicht, dass jeder einzelne Arbeitsplatz an jeder Stelle in jedem Teil der Welt an jedem Tag erhalten werden wird.

Prof. Dr. Ulrich Thielemann, Wirtschaftsethiker, Universität St. Gallen:
Die Nokia-Entscheidung ist wie im Lehrbuch, im Bilderbuch. Aber kein schönes Bilderbuch würde ich sagen, dieser Konflikt zwischen dem radikalisierten Kapitalmarkt und unserer Zivilgesellschaft, unserer Erwartung an eine verantwortliche Unternehmensführung. (…)
Nokia verdiente am Standort Bochum pro Mitarbeiter pro Jahr 50.000 Euro. (…)Nokia führte zur Rechtfertigung (der Delokalisierung nach Rumänien, Anm. d.R.) an keine betriebliche Not, sondern Maßlosigkeit könnte man eigentlich sagen, denn sie sagten, wir können es nicht weiter vermitteln, dass wir in Bochum bleiben. Wem gegenüber ist es nicht vermittelbar? Natürlich dem Kapitalmarkt, den Analysten, weil die sagen, warum bleibt ihr denn da? Ihr verdient ja nur 50.000 pro Kopf. In Rumänien verdient ihr aber 80.000 pro Kopf, oder wie immer auch die Zahlen genau sind. Gegenüber der Zivilgesellschaft, uns, den Bürgern, der Öffentlichkeit ist genau das nicht vermittelbar, dass das Unternehmen, das offenbar doch sehr rentabel, aber nicht rentabel genug wirtschaftet, einfach so mehrere Tausend Beschäftigte aufgibt.

Marita Mohr, Continental Mitarbeiterin Wetzlar:
Ich denke, dass die Unternehmer in die Verantwortung genommen werden müssen. Denn hinter jedem großen Unternehmen steht auch eine große kompetente Mannschaft, damit was erfolgreich ist.
Und das sind wir hier am Standort. Wir sind erfolgreich. In meinen Augen haben die Manager nur die Dollarzeichen in den Augen. Die sehen nicht die Menschen und die soziale Situation, die dahinter steht.

Prof. Dr. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Bremen:
Hätten wir vor zehn Jahren miteinander gesprochen, wären wir nie auf das Thema ‚working poor’ gekommen. Das ist seit 3, 4 Jahren in Deutschland ein hochaktuelles Problem.
Wir haben in der Zwischenzeit 6,5 Millionen Beschäftigte, mehr als 22 % aller Beschäftigten, die (…) einen Lohn beziehen, der gerade noch Existenz sichernd ist, aber drunter nicht mehr Existenz sichernd sein kann. Und da frage ich mich, woher kommt das? Ist das ein Ergebnis der Globalisierung? Ist das ein Sachzwang, der unvermeidbar ist? Also, wenn ich mir die Branchen anschaue, (…) das Hotelgewerbe oder das Frisörhandwerk und vieles andere, da wird mir doch keiner nachweisen können, dass diese Niedriglöhne (…) was mit der Globalisierung zu tun haben.

Prof. Dr. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Bremen:
Die börsennotierten Unternehmen, vor allem die Großunternehmen werden natürlich getrieben von den Shareholdern, von den Kapitaleignern. (...) Die Shareholder sind ja nicht so süße, massenhafte Volksaktionäre.
Wenn das der Fall wäre, wäre das Problem nicht in dieser Schärfe aufgetreten. Sondern, die Shareholder sind ja immer mehr hochkonzentrierte, gigantische, machtvolle Finanzinvestoren, die bestimmen über die Entwicklung, die im Grunde genommen einen Unternehmer über die Wupper springen lassen können. (…) Hier liegt das Problem. (…) ich versetze mich in die Rolle eines Managers (…) Selbst, wenn ich (…) aufgrund einer sozusagen religiösen Herkunft, aufgrund einer sozial-ethischen Ausrichtung ausgerichtet bin, dass diese Ziele im Unternehmensbereich eine Rolle spielen müssen, ist es ungemein schwer, die zu realisieren.

Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender Continental AG:
Ich glaube auch nicht, dass wir bei der Continental getrieben sind, alleine durch Shareholder Values. Die schwierigen Entscheidungen, Werksschließungen, Reduzierung von Arbeitsplätzen, die macht keiner gerne.
Da kommt man auch bloß in der Presse unter Druck, also lass ich es einfach. Und nach mir die Sintflut, wird wohl noch zwei Jahre halten – und dann werd ich vielleicht auch pensioniert. Das kann doch nicht der Ansatz für uns sein. Für uns ist der Ansatz: Wir haben heute eine ordentliche Position, wir müssen sehen, dass diese Position morgen auch noch da ist. Insofern müssen wir heute die Entscheidungen treffen, die uns morgen erlauben, wettbewerbsfähig zu sein. Automatisch kommt mit diesen Entscheidungen eine Steigerung des Börsenwertes.

Alfred Ritter, Geschäftsführer Ritter Sport:
Wir müssen rentabel arbeiten, wie diese Unternehmen auch, weil wir sonst unsere Finanzkraft verlieren würden. Wir müssen es vielleicht sogar noch mehr. Wir haben aber einen großen Vorteil, dass wir nicht kurzfristig denken müssen.
Uns wird niemand beschädigen, wenn wir eine schlechte Quartalsbilanz haben, weil wir sie gar nicht veröffentlichen. (…)Wenn ich jetzt mal Ritter Sport nehme: Wir haben hier in Stuttgart zwar ein sehr hohes Lohnniveau, aber auch ein sehr hohes technisches Niveau. Wenn hier eine Maschine steht, haben wir blitzschnell Beihilfe. Das hätten wir in Rumänien nicht. Und wenn die Fabrik steht, dann wird es teuer.

Daniel Goeudevert, Ex-Ford und VW-Manager:
Es gibt auch große DAX-Unternehmen wie Porsche zum Beispiel oder Audi vor kurzem, die gesagt haben: Wir haben unsere Ergebnisse erzielt, weil unsere Mitarbeiter sehr gut gearbeitet haben, sehr gut eingesetzt haben, die kriegen fünf-, sechstausend Euro als Prämie.
Das gibt es auch, aber das ist so selten, und das sollte Schule machen. Es gibt andere Wege, davon bin ich überzeugt.

Bernhard Fischer-Appelt, Unternehmensberater:
Ich glaube, dass mittelständische Unternehmen eigentlich ein schöner Fall sind, die man lieber anguckt und ein besseres Beispiel sind, weil dort gibt es viele Unternehmer, die sehr glaubwürdig sind.
Die persönlich auch mit ihrer eigenen Vita dafür stehen, dass Unternehmertum diese Kälte nicht hat, sondern in Verantwortung lebt. Das ist bei global agierenden Konzernen schon etwas schlechter zu verstehen und etwas schwieriger, weil die häufig auch eine gewisse Kälte mitbringen, vielleicht auch mitbringen müssen. Man muss damit leben, dass die Weltwirtschaft irgendwie kein Freundschaftsverein ist.

Daniel Goeudevert, Ex-Ford und VW-Manager:
Man hört selten, dass ein Topmanager seelisch krank geworden ist (…) Aber das hört man immer mehr im Mittelmanagement. Das heißt, es gibt ein Phänomen, wo das Top-Management, sagen wir mal der Vorstand, die Topführung, in einer Welt lebt, wo sie diesen Druck schön delegieren können. Wer fängt das aber auf mit Schwierigkeiten, das Mittelmanagement.
Und deshalb ist es nicht verwunderlich für mich, dass wir in den letzten Jahren extreme Fälle erlebt haben bis zu Selbstmord, weil das Mittelmanagement die Führung auch im wahrsten Sinne des Wortes verloren hat. Der Druck wird sehr oft von oben als „Ihr müsst“ weitergegeben, oder „Unsere Firma erwartet so und so viel Rendite“. Und dann vermischt man das mit einer bestimmten Heuchelei, indem man sagt „Aber ihr müsst natürlich selbst entscheiden, wie ihr das macht. Ich kann nicht von oben alles regieren, ich habe schon meine Sorgen“. Das heißt, die kennen ihre Grenzen nicht mehr, die wissen nur, es muss etwas geleistet werden. Und durch diese ziellose Geschichte, wo man nicht das Gefühl hat, wenn ich stolpere, wenn ich umkippe, da ist einer da, der mich auffängt. Nein, wenn ich umkippe, ist einer da, der mich weiter drückt und sagt, „Du bist nicht gut genug“.

Bernhard Fischer-Appelt, Unternehmensberater:
Es ist nicht so, dass es einen sozialen Sektor gibt, der funktioniert ohne die Wirtschaftskraft eines Landes. Gleichwohl muss auch im Einzelfall ein Unternehmen sich sozial verträglich verhalten, und vernünftig vorgehen.
Ein Unternehmen kann nicht herrschen wie im Urwald und mit der Machete alles zerhacken, sondern ein Unternehmen muss sich in einer Gesellschaft angemessen verhalten, muss die gesellschaftlichen Spielregeln akzeptieren und sich in ihnen verhalten. Ich glaube, dass Unternehmen das aus einem Eigeninteresse sehr wichtig sein muss. Sie brauchen gut qualifizierte Leute. Für die Qualifikation zahlt die Gesellschaft und der Staat, und nicht die Unternehmen selber, für die Bildung, an den Schulen, und das ist ja auch gut so. Und deswegen, schon allein deswegen müssen Unternehmen der Gesellschaft auch immer was zurückgeben.

Folker Hellmeyer, Analyst, Landesbank Bremen:
Sicherlich waren die letzten 15, 17 Jahre eine Schule, die viele Manager in die Kurzfristigkeit getrieben haben. Aber ich betone das ganz deutlich - und das sind auch die Gespräche, die ich in Frankfurt mit Kollegen führe - dass Lernkurven hier da sind. Man hält nicht an den Fehlern notwendigerweise fest. Gerade die jetzige globale Finanzkrise zwingt zum Überdenken.
Wir haben eine Übertreibung gesehen auf der einen Seite, und jetzt kommt die Gegenbewegung, die in Richtung Nachhaltigkeit geht - und übrigens Nachhaltigkeit ist Generationengerechtigkeit. Wir sollten uns eines fragen: Warum wirtschaften wir? Wirtschaften wir, um einige wenige Eliten zu forcieren, oder wirtschaften wir, um das Lebenshaltungsniveau in der Allgemeinheit zu erhöhen?

Daniel Goeudevert, Ex-Ford und VW-Manager:
Man kann natürlich sagen, wenn die Menschen zufrieden sind, dass die Wirtschaft gleich Dschungel ist, dann... Halleluja. Aber Wirtschaft, das ist mehr, das ist mehr als Dschungel.
Sie ist die dominante Kraft der modernen Gesellschaft. Sie ist nicht berechtigt, sie ist verpflichtet, dieser Dominanz richtig gerecht zu werden, indem sie für mehr als Rendite und Zinsen verantwortlich ist. Sie muss wirklich zurück zu den Menschen, und sie wird bemerken, dass da die Verzinsung am schönsten ist.
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Bosse, Börse und Bilanzen
Dienstag, 7. Oktober 2008 um 21.00 Uhr
Wiederholungen:
17.10.2008 um 09:55
22.10.2008 um 05:00
(Deutschland, 2008, 54mn)
ZDF / Medienkontor
Regie: Monika Hielscher, Mattias Heeder

Mit Charme und Dollars
Dienstag, 7. Oktober 2008 um 21.55 Uhr
Wiederholungen:
17.10.2008 um 10:50
23.10.2008 um 05:00
(Deutschland, 2008, 58mn)
ZDF / Medienkontor
Regie: Carmen Butta
© ZDF / Medienkontor

Erstellt: 29-09-08
Letzte Änderung: 07-11-08