Seit 2004 flattert die Piratenflagge Jolly Roger im Alestorm, zu deutsch Biersturm. Die schottischen Heulbojen kombinieren auf zwei Alben Seemannslieder mit galoppierenden Metal-Riffs. In diesem Clip geht es um die gängige Strafe für ungehorsame Seemänner, das Kielholen. Der Übeltäter wird an ein Seil gebunden und daran unter dem Schiffsrumpf durchgezogen.
Schon 1980 singen die Jungs von Adam and the Ants im Seeräuber-Look, den ihnen Sex Pistols-Manager Malcolm McLaren auf den Leib schneidert, und entern damit sogar Platz eins der britischen Charts.
Aber in der Metal-Bühne wird die Totenkopf-Flagge erst 1987 gehisst. Die Hamburger Band Running Wild um Sänger und Kapitän “Rock’n Rolf“ Kasparek hat genug vom satanistisch-okkulten Heavy Metal-Image und heuert als Freibeuter an. Im Sommer 2009 versenkt die Mannschaft nach 25 Jahren die Running Wild-Galeere. Doch nicht alle Korsaren verlassen das sinkende Schiff, wie sich dieses Jahr beim Haiden-Festival Pagan Fest in Paris zeigt. Jack Sparrows in Spandex, so weit das eine Auge reicht!
Die säbelrasselnden Amerikaner von Swashbuckle beschreiben sich selbst als die schnellste, lauteste und schändlichste Metal-Band der sieben Weltmeere. Die Crew von Admiral Nobeard räubert seit 2005 und steuert zwei Alben zum Metal-Piratenschatz bei. Die Titel: “Crewed by the damned“, „Von Verdammten angeheuert“, oder “Back to the Noose“, „Zurück zur Schlinge“.
Links
- Offfizielle Website des Pagan Fest
- Pagan Fest auf MySpace
- Fotos des Pagan Fest in Paris
- Alestorm auf MySpace
- Swashbuckle auf MySpace
- Adam and the Ants auf Wikipedia
- Offizielle Website von Running Wild
- Running Wild auf MySpace
Konzerte von Swashbuckle
25.12.09 - Werk 2, Leipzig26.12.09 - Markthalle, Hamburg
27.12.09 - L’Entrepot, Brugges
28.12.09 - X, Herford
29.12.09 - Z7, Pratteln
30.12.09 - LKA Longhorn, Stuttgart







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