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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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ARTE Journal - 13/02/12

Montag, 13. Februar 2012

  • EU-Parnter begrüßen griechisches "Ja" zum Sparpaket
    Die Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket ist von den europäischen Partnern begrüßt worden, allerdings nur als ein erster Schritt. Die Reformen müssten nun auch durchgesetzt werden, außerdem fehle noch die schriftliche Zustimmung aller Parteien zum Sparplan sowie eine Übereinkunft mit den privaten Schuldnern, hieß es in Brüssel und Berlin. Zweifel an der Umsetzbarkeit weckten unter anderem die schweren Ausschreitungen in Athen vergangene Nacht. Vemummte hatten sich Straßenschlachten mit der Polizei geliefert und großen Sachschaden angerichtet.

  • Der Blues der griechischen Kulturschaffenden
    Jedes neue Sparprogramm trifft auch die Kulturschaffenden in Griechenland. Nur noch eine Oper gibt es im Land, auch deren Budget ist gekürzt worden und die Zuschauer bleiben weg. Mittel aus den Lottoeinnahmen, die zum Teil an die Kultur gingen, behält der Staat jetzt lieber selbst. Doch es gibt auch Künstler, die aus der Morosität Kreativität machen wollen, wie die Initiative "Cheap Art". Eine Reportage von Gunnar Köne.

  • Zwei Angeklagte in Asbest-Prozess zu je 16 jahren Haft verurteilt
    Im Asbest-Prozess in Italien sind ein früherer Eigentümer und ein Ex-Manager von Eternit-Fabriken am Montag zu jeweils 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Gericht in Turin befand den Schweizer Milliardär Stephan Schmidheiny und den früheren belgischen Eternit-Manager Jean-Louis Marie Ghislain de Cartier de Marchienne in Abwesenheit für schuldig, für den Tod von etwa 3000 Menschen in Italien verantwortlich zu sein. In italienischen Eternit-Fabriken und umliegenden Ortschaften starben oder erkrankten tausende Arbeiter und Einwohner. Rund 6000 frühere Angestellte, Anwohner und Angehörige von Opfern klagten auf Schadenersatz.

  • Opposition im Jemen stellt keinen Präsidentschaftskandidaten auf
    Der Jemen kommt nicht zur Ruhe. Auch nach dem Abtritt von Präsident Saleh gehen die Demonstrationen weiter. Denn der einzige Kandidat für die Präsidentenwahl am 21. Februar ist ein Vertreter des verhassten alten Regimes. Die Opposition hat keinen Kandidaten aufgestellt. Die revolutionnäre Bewegung, die Saleh gestürzt hatte, ist sich nicht einig ob die Beteiligung an den Wahlen der richtige Weg ist.
    Die Reportage

  • Kriegsfotograf Nachtwey mit Dresden-Friedenspreis geehrt
    Er habe "dem Krieg den Krieg erklärt" heißt in der Laudatio für den US-amerikanischen Kriegsfotografen James Nachtwey, der dieses Wochenende mit dem Dresden-Friedenspreis geehrt wurde. Der Preis würdigt Leistungen von Menschen, die im Dienste des Friedens vor allem präventiv wirken und Eskalationen verhindern helfen. Eine Reportage von Géraldine Schwarz.

Erstellt: 28-01-12
Letzte Änderung: 13-02-12