Patricia Cornwell - Die Frau, die mit den Toten spricht
Dokumentation von Sébastien Renouilt, Arnaud Poivre d'Arvor, Sébastien Brunaud
Frankreich 2004, Erstausstrahlung, 52 Min.
Der Film zeichnet das Porträt der obsessiven Wahrheitssucherin Patricia Cornwell. Die gefeierte Autorin weiß in ihren Krimis die eigenen Erfahrungen in der Gerichtsmedizin eindrücklich und nachvollziehbar zu beschreiben, so dass das Erscheinen ihrer Bücher von einer weltweit wachsenden Lesergemeinde sehnsüchtig erwartet wird. Den französischen Autoren des Films ist es in bemerkenswerter Weise gelungen, Miss Cornwell und ihren Gedanken, die wie die ihrer Zentralfigur Kay Scarpetta rund um die Uhr um Fragen der Forensik zu kreisen scheinen, nahe zu kommen. Dabei widmet Cornwell sich mit der gleichen Ernsthaftigkeit dem plötzlichen Tod der Lady Di wie den zahllosen geschundenen Opfern des Londoner Serienmörders Jack the Ripper aus dem 19. Jahrhundert.Foto: Copyright John Earle
Freitag, 20. August 2004 um 23.05 Uhr
Flucht in die Zukunft - Time after Time
Spielfilm, USA 1979, Synchronfassung, 108 Min.
Regie: Nicholas Meyer, Drehbuch: Karl Alexander, Steve Hayes, Kamera: Paul Lohmann, Musik: Miklós Rózsa, Schnitt: Donn Cambern, Produktion: Warner, Produzent: Herb Jaffe
Mit: Malcolm McDowell (H.G. Wells), David Warner (Stevenson), Mary Steenburgen (Amy Robbins), Charles Cioffi (Lt. Mitchell), Kent Williams (Assistent), Laurie Main (Insp. Gregson), Andonia Katsaros (Mrs. Turner), Patti D'Arbanville (Shirley), Keith McDonnell (Harding)
London 1893: Eine Mordserie an Prostituierten hält die Stadt in Atem. Endlich hat Scotland Yard eine heiße Spur. Alle Indizien weisen auf Dr. John Stevenson hin, einen Freund des berühmten Erfinders und Schriftstellers Herbert George Wells.
Stevenson führt ein furchtbares Doppelleben als "Jack the Ripper". Es besteht jedoch keine Möglichkeit, ihn zu fassen, hat sich der ominöse und recht dreiste Gentleman doch mit Wells "Zeitmaschine" ins San Francisco des Jahres 1979 abgesetzt. Aber der Dirnenmörder hat die Rechnung ohne den rechtschaffenen und sehr erbosten H. G. Wells gemacht. Der begibt sich nämlich ebenfalls auf die Reise in die Zukunft. Er landet in einer Welt, in der er sich nicht auskennt, in der er wie ein Fossil aus ferner Zeit bestaunt wird. Amy, einer hübschen Bankangestellten, gelingt es, den verwirrten Erfinder zu beruhigen. Sie verspricht ihm, bei der Suche nach John Stevenson zu helfen. Dieser mordet indessen seelenruhig weiter. Um zu erfahren, wie sich der Fall weiterentwickelt, reist Wells einige Tage in die Zukunft und muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass Amy das nächste Opfer von Stevenson sein soll. Doch Wells kann ihn unschädlich machen und kehrt mit Amy in sein Jahrhundert zurück.
Regisseur Nicholas Meyer ("Sommersby", "Star Trek - Das unentdeckte Land") macht aus dem Zeitreise-Abenteuer einen anspruchsvollen Thriller mit fantastischen Wendungen und Einfällen. Unterstützt von überzeugenden Schauspielern - vor allem Mary Steenburgen (ausgezeichnet mit dem Saturn-Award als beste Hauptdarstellerin) - ist der Fantasy-Thriller ein erfolgreicher Vertreter des Zeitreise-Genres.Bildunterschrift 1: Der berühmte Erfinder und Schriftsteller H.G. Wells (Malcolm McDowell, li.) hat sich in die hübsche Bankangestellte Amy (Mary Steenburgen, re.) verliebt.
Bildrechte: ZDF / © ZDF/Janus
Bildunterschrift 2: Dr. Stevenson alias Jack the Ripper (David Warner) ist mit der "Zeitmaschine" des Erfinders H.G. Wells in die Zukunft geflogen.
Bildrechte: ZDF / © ZDF/Janus






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