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ARTE KULTUR - 30/08/06

Morgenland-Festival in Osnabrück

Ein Musiktreffen, um Vorurteile abzubauen : In Osnabrück hat das zweite Morgenland Festival begonnen, das sich ganz der arabischen und persischen Musik verschrieben hat. Zu Gast sind vierzehn Tage lang namhafte Musiker aus Iran, Afganistan, Palästina, Israel und Libanon.

Die Reportage sehen (real video - 3mn08)

Osnabrück - die Friedensstadt. 1648 wurde hier und in Münster der Westfälische Frieden geschlossen - Friede zwischen den Religionen. Mit dem Morgenland-Festival will Osnabrück an diese Tradition anknüpfen und ein musikalisches Zeichen für Verständigung setzen. Ein Anliegen, dass durch die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten eine besondere Bedeutung gewinnt.
Durch den Krieg im Libanon war bis zum Schluss unsicher, ob auch die Musiker des Teheraner Symphonie-Orchesters kommen würden. Doch nun sind sie da! Ein Paukenschlag in kultureller, aber auch politischer Hinsicht. Denn es ist das erste Mal, dass die iranischen Synphoniker in Deutschland gastieren. "Wir sind in erster Linie Musiker und Künstler. Politik ist für uns zweitrangig. Wir sind hier in Deutschland, um unsere Kultur zu vermitteln, Musik zu machen und vielleicht zu einer Annäherung unserer Kulturen beizutragen. Was im Verlauf dieses Konflikts passiert ist, was wir davon halten, das spielt hier keine Rolle." sagt Salar Aghili, ein iranischer Sänger. Das Morgenland-Festival in Osnabrück will inspirieren und unseren Blick für die Kultur des Orients schärfen.
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Festival
Morgenland Festival Osnabrück
bis zum 03. September 2006
>> Mehr Informationen
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ARTE Kultur
Von Montag bis Samstag um 20.00

Erstellt: 30-08-06
Letzte Änderung: 30-08-06