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Zum Anhören :
Mine is in yours
Spaceship
Send me shivers
Vor kurzem feierten Andi Toma und Jan St. Werner mit einer Single-Compilation, auf der unter anderem die befreundete Band Stereolab zu hören ist, das 10-jährige Bestehen von Mouse on Mars. Das Duo, das stark vom Krautrock der 70er Jahre geprägt ist (Can, Kraftwerk...) und mit einigen Alben selbst Meilensteine der Electro-Musik geschaffen hat, wagt hier ein neues Experiment.
Bei allen Stücken auf „Radical Connector“, bei weitem nicht die gewagtesten und experimentellsten von MoM, kommt Stimme im Robo-Electro-Sound zum Einsatz, die männliche von Dodo Nkisni, die weibliche von Niobe. Das Album geht in Richtung Funk, ist tanzbarer und poppiger denn je. Die Tracks sind Klangexperimente mit Splittern aus Soul und Hip Hop und erinnern (stark) an den destrukturierten, buntscheckigen Groove von Bands wie Funkstörung und (teilweise) Prefuse 73. Mouse on Mars steht mit beiden Beinen auf dem Boden, genauer gesagt mitten auf der Tanzfläche, testet aber weiterhin die Grenzen ihrer Klangmaschine aus - und die sind weit gesteckt.
Die beiden Soundtüftler wenden sich mit „Radical Connector“ von ihrem bisherigen technopoplastigen Stil ab und entführen uns in eine keineswegs leicht zugängliche Welt aus eher funkigen Klängen. Steht jetzt, nachdem MoM bereits Electro-Geschichte geschrieben hat, eine Revolution des R&B an?
>> "Voodoluba" von Niobe, probehören unter: www.sonig.com
Emmanuel Dosda
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Mouse On Mars
"Radical Connector"
Sonig
www.sonig.com
www.mouseonmars.com







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