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08/02/11

Muse

Die Nuss ist geknackt, endlich: Seit zehn Jahren sind Muse in Europa eine der erfolgreichsten Bands, ihre Konzerte sind bombastisch, ihre Alben wahre Pop-Sinfonien. Nur ein Kontinent hat sich immer verwehrt: Amerika. Im selbsternannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten war es für Muse unmöglich, die Charts zu stürmen. Trotz unzähliger Touren.

Mit ihrem neuen Album „The Resistance“ ist der Widerstand gebrochen: die drei Briten erobern die USA. Jawohl. Schließlich haben sie an England auch eine Menge zu bemängeln und tun das melodisch kund: „The Resistance“ ist ein politisches Protest-Album geworden. Jetzt nehmen Muse also die letzten Treppenstufen auf dem Weg in die Galerie der Indie-Superstars. Zeit, über ihre musikalischen Wurzeln zu sprechen!


Im Psycho Vinyl gräbt TRACKS die Musen von Muse aus. Widerstand zwecklos!

  • Album 1: Tom Waits "Mule Variations"
Matt Bellamy: "Ich liebe Tom Waits sehr und wenn ich ein Album von ihm wählen sollte, wäre es Mule Variations. Durch dieses Album habe ich Tom Waits für mich entdeckt und durch ihn hat sich mir die Idee eines theatralischen Auftritts erschlossen und sowas wie einzelne Charaktere in Lieder aufzunehmen. Ich weiß, das Konzept ist ziemlich alt, aber ich habe es durch Tom Waits entdeckt. "



  • Album 2: Rage against teh Machine "Rage against teh Machine"
Matt Bellamy: "In Sachen Rockmusik ist es das Debut-Album von Rage Against The Machine. Ich glaube, es heißt einfach Rage Against the Machine. Das ist die Grundlage meines Verständnisses von Rockmusik. Davor hatte ich nicht wirklich Ahnung davon. Aber als ich ein Teenager war, mit 13/14, war mein erster Einfluss Rage Against the Machine. Damals habe ich eine akustische Gitarre gespielt, Flamenco-mäßig oder so und seit ich Tom Morello gesehen habe, haben mich E-Gitarren angezogen."



  • Album 3: Hector Berlioz "La Grande Messe des Morts"
Matt Bellamy: "Für den Ausgleich nehme ich etwas aus der Klassik. Vielleicht Hector Berlioz. Er hat die „Grande Messe des Morts“ geschrieben, das ist sowas wie der große Tod unserer Seelen. Manchmal sagen Leute über unsere Musik, sie hätte eine Endzeit-Stimmung. Wenn das so sein sollte, kommt es von dieser Musik aus der spät-romantischen Zeit, wo die Musik sehr exzessiv war. In ihrem Arrangement und der Tonleiter. Deswegen liebe ich diese Musik sehr."

Aktuelles album

"The Resistance" von Muse
bei Warner

Links



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Dienstag 16. Februar 2010 um 05.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2010, 52mn)
ZDF

Erstellt: 10-02-10
Letzte Änderung: 08-02-11


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