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Mit offenen Karten

Mit offenen Karten wird jeden Samstag um 19.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt, ebenso wie am Mittwoch um 00.50 Uhr und am Samstag um 11.45 Uhr. Die Sendung wird (...)

Mit offenen Karten

23/06/05

NORD-SÜD-BRUCHLINIEN


DIE NEUEN WIRTSCHAFTSGRENZEN



Blätter für deutsche und internationale Politik




Die Blätter für deutsche und internationale Politik, die seit sieben Jahren ökonomisch wie politisch in redaktioneller Eigenverantwortung erscheinen, sind über Lagergrenzen hinweg zu einem Forum politisch-wissenschaftlicher Debatte geworden. Sie stehen für republikanisch-demokratische Grundsätze, für eine über bündnispolitische und ökonomische Bindungen hinausgehende Westorientierung des Landes sowie für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung.



Die Erfahrung der Welt


Nicoals Bouvier
Lenos Verlag, Basel - 2001

“1963 erschien L'Usage du monde (Die Erfahrung der Welt)”, das Erstlingswerk des Genfer Schriftstellers und Fotografen Nicolas Bouvier. Das Buch gehört heute zu den Klassikern der modernen Reiseliteratur. Der Text ist das Ergebnis einer fast zweijährigen Reise, die Nicolas Bouvier mit dem Maler Thierry Vernet 1953/54 unternahm. Die beiden Freunde fuhren mit einem Fiat Topolino “in sehr gemächlichem Tempo” via Balkan, Türkei, Iran, nach Afghanistan. Sie nahmen sich viel Zeit für die Entdeckung eines sowohl archaisch wie surreal anmutenden Kulturraums. Und so wie sich dieses “langsame Reisen” an die Fremde herantastet, erkundigt der Autor geduldig die Welt der Sprache, indem er den Reichtum der Dinge mit demjenigen der Worte zu verbinden versucht. Dabei entstehen atmosphärisch eindringliche Beschreibungen und farbige Porträts, durchdrungen von einem melancholischen Humor. Erstmals in einer Ausgabe dieses Werkes werden auch Fotografien, die während der Fahrt entstanden sind, präsentiert. Ihre ungewöhnliche Qualität macht das Buch von Nicolas Bouvier - eine Art schweizerischer Bruce Chatwin - zusätzlich zu einem Ereignis.



Le monde diplomatique




Die deutschsprachige Ausgabe der französischen Monatszeitung für internationale Politik. Erscheint als Beilage der Taz, kann aber auch getrennt im Abonnement bezogen werden. Mehr darüber unter <monde-diplomatique.de >



Wohlstand und Armut der Nationen
Warum die einen reich und die anderen arm sind


David S. Landes
Siedler Verlag, Berlin - 1999

In dieser Meilensteinstudie über die Weltwirtschaft rückt Professor David S. Landes der Analyse der Verteilung des Wohlstands historisch zu Leibe. Landes vertritt den Standpunkt, dass der Schlüssel zur heutigen Ungleichheit zwischen den reichen und den armen Nationen der Welt ihren Ursprung direkt in der Industriellen Revolution hat, in der einige Länder den Sprung zur Industrialisierung schafften und sagenhaft reich wurden, während andere nicht in der Lage waren, sich anzupassen, und arm blieben. Warum die einen Länder diesen Sprung schafften und andere nicht, war jahrzehntelang der Gegenstand so mancher hitzigen Debatte. Landes' kontroverse Theorie ist, dass die Fähigkeit, eine industrielle Revolution herbeizuführen, von bestimmten kulturellen Eigenschaften abhängt, ohne die die Erhaltung einer Industrialisierung unmöglich ist. Landes stellt die Eigenschaften erfolgreich industrialisierter Nationen - Arbeitsleistung, Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Geduld und Beharrlichkeit - denen von nichtindustrialisierten Ländern gegenüber und behauptet, dass, solange diese Werte nicht von allen Ländern verinnerlicht werden, die Kluft zwischen reich und arm weiter wachsen wird. (Quelle: amazon.de)



Erstellt: 12-05-04
Letzte Änderung: 23-06-05