Schriftgröße: + -
Home > Die Welt verstehen > > > Naturwunder Galapagos

Schreiben Sie Ihre Kommentare

Stellen Sie Ihre Fragen, der Biologe Pierre-Henri Gouyon antwortet.

Schreiben Sie Ihre Kommentare

Sonderprogramm Darwin - 28/05/09

Naturwunder Galapagos

Eine Dokumentationsreihe von Patrick Morris und Andrew Murray

Previous imageNext image

Die Galapagos-Inseln liegen mitten im Pazifischen Ozean, 1000 Kilometer vom südamerikanischen Kontinent entfernt. Sie sind eine Art riesiges Freilichtlabor, ein im steten Wandel begriffenes Milieu, wo unzählige Tier- und Pflanzenarten entstanden und wieder vergingen. Auf diesen Inseln erhielt Darwin wichtige Denkanstöße für seine Evolutionstheorie; sie prägten somit unsere Sicht auf uns selbst und unsere Auffassung über die Entwicklung des Lebens auf der Erde.

Folge 1: Aus Feuer geboren

Wie ist der Galapagos-Archipel entstanden und was macht ihn so einzigartig? Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und liegen am Kreuzpunkt verschiedener Meeresströmungen, wodurch sich der außerordentliche Artenreichtum in dieser Region erklärt. Der Archipel ist einer der Teile der Welt, der bis heute eine hohe vulkanische Aktivität aufweist: Im Lauf der letzten beiden Jahrhunderte hat es über 60 Ausbrüche gegeben. Der Film zeigt den letzten Ausbruch des Sierra Negra, bei dem pro Stunde über eine Million Kubikmeter Lava in die Luft geschleudert wurden.

Folge 2: Inseln, die die Welt veränderten

Mitte September 1835 betrat Charles Darwin erstmals die Galapagos-Inseln. Die Beobachtungen und Studien, die er dort durchführte, haben unser Verständnis von der Entwicklung des Lebens auf der Erde völlig revolutioniert. Denn der Archipel ist gewissermaßen ein Schaukasten der Evolution. So hat sich beispielsweise die Form von Schildkrötenpanzern an das jeweilige Lebensumfeld der Tiere angepasst. Einige Blumenarten nahmen eine gelbe Färbung an, um die einzige zu ihrer Bestäubung fähige Bienenart anzuziehen. Und die Kormorane haben das Fliegen verlernt, da sie in Küstennähe genug Fische fanden.

Folge 3: Kräfte der Veränderung

Der Galapagos-Archipel umfasst 13 große Inseln sowie an die 100 kleinere Inselchen und Felsenriffs. Auf Fernandia, einer der großen Inseln, befindet sich der aktivste, unberechenbarste Vulkan der Region. Die einsamste der Inseln, Roca Redonda, liegt nur knapp 300 m über dem Meeresspiegel und ist ein beliebter Nistplatz für Meeresvögel. Die Unterwasserforschung hat ergeben, dass Roca Redonda die Spitze eines riesigen versunkenen Vulkans ist.  




Montag, 15. Juni 2009

14:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Naturwunder Galapagos

(1): Aus Feuer geboren

DETAILS

Montag, 15. Juni 2009 um 14.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Naturwunder Galapagos
(Grossbritannien, 2006, 43mn)
WDR
Regie: Patrick Morris

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auf begrenztem Raum bietet der Galapagos-Archipel die Möglichkeit, die Entstehung und Entwicklung eines natürlichen Lebensraumes zu erforschen. Der erste Teil der Dokumentationsreihe widmet sich den vulkanischen Ursprüngen dieser außergewöhnlichen Inselgruppe.

Vor Jahrmillionen aus glühender Lava entstanden, erhebt sich der Galapagos-Archipel im Pazifik. Auch heute sind hier noch mit die stärksten vulkanischen Aktivitäten weltweit zu registrieren. Gleich am ersten Tag der Filmaufnahmen erlebte das Team einen Ausstoß von über einer Million Kubikmetern Lava pro Stunde am Sierra Negra, dem größten Vulkan der Inseln.
Doch nicht nur geologische Kräfte formten und formen Galapagos, vor allem kalte und warme Meeresströmungen sorgen für unterschiedlichste und einzigartige Lebensformen an Land und im Wasser. Pinguine, deren Verwandte aus der Antarktis stammen, fühlen sich in den kalten Gewässern wohl. Schildkröten, so groß wie nirgendwo anders, kriechen umher, Drachentiere aus der Urzeit lehren das Fürchten, wenn sie Vulkanhänge erklimmen und nach einem Nistplatz suchen.
Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein auf den Galapagosinseln - und doch lässt sich hier bestens und auf kleinstem Raum die gesamte Dramatik von Entstehung, Blütezeit und Untergang einer Welt in Miniaturformat studieren. Dreidimensionale Grafiken und hochauflösende Satelliten- und andere sensationelle Luftaufnahmen zeigen die Inselwelt aus ganz neuen Perspektiven. Die beeindruckenden Bilder machen die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt deutlich und erlauben einen Einblick in die verschiedenen Charaktere der Inseln und deren Geschichte.

"Survival of the Fittest" - dieses Schlagwort assoziiert man geradezu automatisch mit der Person Charles Darwin. Doch die wissenschaftliche Leistung des Naturforschers lässt sich nicht ohne weiteres auf diese kurze Formel reduzieren. Seine Evolutionstheorie, zusammengefasst im grundlegenden Werk "Die Entstehung der Arten", das vor 150 Jahren zum ersten Mal erschien, stellt die biblische Schöpfungsgeschichte von Grund auf infrage. ARTE widmet sich in einem Programmschwerpunkt dem britischen Naturforscher Charles Darwin, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt.



Dienstag, 16. Juni 2009

14:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Naturwunder Galapagos

(2): Inseln, die die Welt veränderten

DETAILS

Dienstag, 16. Juni 2009 um 14.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Naturwunder Galapagos
(Grossbritannien, 2006, 43mn)
WDR
Regie: Andrew Murray

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auf begrenztem Raum bietet der Galapagos-Archipel die Möglichkeit, die Entstehung und Entwicklung eines natürlichen Lebensraumes zu studieren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe zeigt den Aufenthalt von Charles Darwin auf der Inselgruppe, der dem Naturforscher den Anstoß zur Entwicklung seiner Evolutionstheorie gab.

"Es scheint, als hätte Gott die Erde mit Steinen überschüttet; und der Boden hier ist wie Asche ... wertlos." So schildert der Bischof von Panama die Inselgruppe im Pazifik bei seinem unfreiwilligen Aufenthalt 1535. Er hatte eine bis dahin noch unentdeckte Welt betreten. Von schlangenartigen Leguanen, von einfältigen Vögeln und riesigen Schildkröten berichtet er. In den Augen des Gottesmannes ein völlig nutzloses Land.
Ganz anders sah 300 Jahre später Charles Darwin den Archipel, obwohl auch er sich nicht ganz freiwillig dort aufhielt. Die Orte, Tiere und Pflanzen beeindruckten ihn außerordentlich. Er erkannte, dass das Leben auf den Inseln nur zwei Möglichkeiten hat: Entweder es passt sich Veränderungen an, oder es stirbt aus. Schildkröten änderten ihre Panzerform aufgrund der Inselgegebenheiten, Finken ihre Schnäbel und Körperformen. Kormorane legten ihre Flugfähigkeit ab, um dafür besser tauchen zu können. Blüten zeigten nur noch gelbe Farben. Auf den Galapagosinseln bekam der Naturforscher die Inspiration für seine Evolutionstheorie, die die biologische Weltsicht des 19. Jahrhunderts erschütterte. Die Entstehung der Arten wurde auf eine wissenschaftliche Grundlage gestellt.
Der zweite Teil der Dokumentation stellt Darwins Aufenthalt auf den Inseln szenisch nach und vermittelt so einen lebendigen Eindruck vom damaligen Aufenthalt des Naturforschers auf dem Galapagos-Archipel.

"Survival of the Fittest" - dieses Schlagwort assoziiert man geradezu automatisch mit der Person Charles Darwin. Doch die wissenschaftliche Leistung des Naturforschers lässt sich nicht ohne weiteres auf diese kurze Formel reduzieren. Seine Evolutionstheorie, zusammengefasst im grundlegenden Werk "Die Entstehung der Arten", das vor 150 Jahren zum ersten Mal erschien, stellt die biblische Schöpfungsgeschichte von Grund auf infrage. ARTE widmet sich in einem Programmschwerpunkt dem britischen Naturforscher Charles Darwin, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt.



Donnerstag, 18. Juni 2009

14:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Naturwunder Galapagos

(3): Kräfte der Veränderung

DETAILS

Donnerstag, 18. Juni 2009 um 14.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Naturwunder Galapagos
(Grossbritannien, 2006, 43mn)
WDR
Regie: Patrick Morris

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Der Galapagos-Archipel mitten im Pazifik ist den Naturgewalten schonungslos ausgesetzt. Um zu überleben, müssen Tiere und Pflanzen immer neue Strategien entwickeln. Der dritte Teil der Dokumentationsreihe zeigt die überraschenden Fähigkeiten vieler Lebewesen, immer neue Nischen zu finden, um den Fortbestand ihrer Art zu sichern. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts zu Ehren Charles Darwins.

Galapagos liegt im Pazifik unweit des Äquators. Die kleine Inselgruppe ist den Kräften der Natur erbarmungslos ausgesetzt und abhängig von ihren Launen. Da sie vor allem aus Vulkanen besteht, wird sie auch "Land des Feuers" genannt.
Die dritte und letzte Folge der Reihe zeigt die Fähigkeit der Tiere und Pflanzen, den Naturgewalten zu trotzen und sich den ökologischen Gegebenheiten anzupassen. So erklimmen Drusenköpfe, die zu den Leguanen gehören, den schroffen Kraterrand des aktivsten Vulkans, um dort ihre Eier in einer der wenigen Höhlungen abzulegen, die warme und weiche Erde zu bieten haben. Der Galapagos-Seebär dagegen sucht sich im Meer unterirdische Lava-Grotten, die ihm Schutz vor der heißen Sonne bieten. Und die lustigen Blaufußtölpel passen blitzschnell ihre Brutzeit den veränderlichen Ozean-Strömungen an.
Noch ist das Leben auf den Galapagosinseln widerstandsfähig genug, um mit den natürlichen Veränderungen Schritt halten zu können. Doch wird es auch den Herausforderungen standhalten, die der zunehmende Tourismus mit sich bringt?

"Survival of the Fittest" - dieses Schlagwort assoziiert man geradezu automatisch mit der Person Charles Darwin. Doch die wissenschaftliche Leistung des Naturforschers lässt sich nicht ohne weiteres auf diese kurze Formel reduzieren. Seine Evolutionstheorie, zusammengefasst im grundlegenden Werk "Die Entstehung der Arten", das vor 150 Jahren zum ersten Mal erschien, stellt die biblische Schöpfungsgeschichte von Grund auf infrage. ARTE widmet sich in einem Programmschwerpunkt dem britischen Naturforscher Charles Darwin, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Male jährt.



Naturwunder Galapagos
Montag 15. Juni 2009 um 14.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Grossbritannien, 2006, 43mn)
WDR

Erstellt: 18-05-09
Letzte Änderung: 28-05-09