Dass ausgerechnet der Sommersong „Five Years Time“ zu ihrem ersten Hit wurde, finden „Noah and the Whale“ heute eher unangenehm. Schließlich liegen ihre musikalischen Wurzeln ganz woanders. Sänger und Songwriter Charlie Fink: „Die ersten Platten, die mir meine Mum vorgespielt hat, waren Bob Dylans Greatest Hits und The Beach Boys Greatest Hits und Buddy Hollys Greatest Hits.“
Ihr zweites Album haben Noah and the Whale gerade in zwei Versionen veröffentlicht. Neben einer normalen CD-Version gibt es das Album auch mit einer DVD zu kaufen. Den darauf enthaltenen Film zum Album haben die jungen Briten selbst gedreht. In schwermütigen Bildern zeigen sie einen verbitterten alten Mann, der auf sein Leben zurückblickt und vieles gerne ungeschehen machen würde. Idee und Drehbuch zum Film stammen von Charlie Fink.
„Mich hat es gestört, dass die Leute sich heutzutage Alben nicht mehr als Ganzes anhören. Mit so einem Film schaffst du einen Zusammenhang und einen Kontext für das gesamte Album. Dadurch haben die Leute so etwas wie ein umfassenderes Erlebnis damit. Als wir unser Album fertig hatten, war das Erste, das einer der Leute von unserem Label in England meinte: Wir hätten doch gerne noch eine Single am Ende. Das war, als ob sie wollten, dass wir alles nochmal umwerfen...Ich glaube, der exakte Wortlaut war: Könnt ihr am Ende nicht ein bisschen fröhlicher werden? Und wir so: Nein?!"
Es geht eben auch ohne Sommerhit! Und so ist die derzeitige Single der Band konsequenterweise eine Ballade für gebrochene Herzen.
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Album
The First Days of SpringNoah and the Whale
Vertigo Records







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