Mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Al Pacino, Ellen Barkin, Bernie Mac, Casey Affleck, Scott Caan, Elliott Gould, Carl Reiner, Eddie Jemison, Shaobo Qin, Don Cheadle, Andy Garcia
Synopsis: Nachdem Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) Reuben Tishkoff (Elliott Gould), einen alten Freund und Mentor Danny Oceans böse über den Tisch gezogen hat zeigt sich Danny Ocean und sein Traumteam loyal: Sie schwören Rache. Am Eröffnungstag des Casinos wollen sie mit ihm abrechnen und zwar richtig. Sie wollen ihm nicht nur sein Geld abnehmen, sondern auch das, woran sein Herz am meisten hängt. Ein teuflischer Plan, der natürlich eine „Mission Impossible“ ist, doch genau das ist ja die Herausforderung.Kritik: Mit OCEAN’S THIRTEEN schließt Steven Soderbergh seine Trilogie um eine der coolsten Banden der Filmgeschichte ab. Alle sind sie gutgelaunt und stets zu Späßen aufgelegt wieder mit von der Partie: George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Casey Affleck und Bernie Mac um nur einige zu nennen. Wie Steven Soderbergh es schafft, so viele der begehrtesten Schauspieler Hollywoods in einen Film zu bringen, das bleibt wohl sein Rätsel. Nach einem Ausflug nach Europa (OCEAN’S TWELVE), in dem das Team vor allem auf Antiquitätenjagd war kehren sie nun in ihre Heimat zurück, um sich auf vertrautem Terrain erneut auf Raubzug zu begeben.
Soderbergh erzählt seine Geschichte diesmal noch lässiger und effektiver, denn er auf eine Einleitung kann er ja verzichten: Die Charaktere sind bereits bekannt, und so geht es sofort zur Sache. Willy Bank outet sich bereits in der ersten Szene des Films als absolut skrupelloser Geschäftspartner, der Reuben derartig gemein abzockt, dass dieser mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus landet. Dies kann Danny Ocean selbstverständlich nicht dulden und sofort macht er sich an einen Racheplan, der Bank nicht nur um sein Geld, sondern auch um seine Diamanten im doppelten Sinn erleichtert. Der Hotelier besitzt für alle seine Nobelherbergen fünf Diamanten als Auszeichnung, die für höchsten Komfort stehen und ein wertvolles Diamantencollier schlummert in einem absolut sicheren Safe.
Steven Soderbergh führt nicht nur Regie sondern ist auch Kameramann dieses unwiderstehlich lässig gefilmten Coups, der sich innerhalb extrem luxuriöser Einrichtungen stattfindet. Designer Philip Mesina hat dafür eigens ein fiktives Casino entworfen. Die stilsicheren Anzüge und Kleider stammen von Louise Frogley’s und für den lässig-jazzig angehauchten Score zeichnet David Holmes erneut verantwortlich. Diese Kombination versehen mit einer Riege der coolsten Schauspieler Hollywoods wird dafür sorgen, dass OCEAN’S THIRTEEN seine Fans nicht enttäuscht. Der Film will gut unterhalten, nicht mehr und nicht weniger, und das gelingt ihm auch. Ein gut gelaunter George Clooney witzelte auf der Pressekonferenz, dass dies das „Beste Drehbuch seit langer Zeit gewesen sei, das er gelesen habe.“Eine witzige Nebenhandlung ist es, wie der Hotel-Kritiker, der prüft, ob das Casino die ersehnten fünf Diamanten bekommt nach und nach von Dannys Mitstreitern regelrecht fertig gemacht wird. Erst verwehrt man ihm einen Platz im Restaurant, dann ist sein Essen verdorben, und schließlich gibt es Flöhe im Bett, so dass er auf einem Stuhl nächtigt und am nächsten Morgen mit einem verquollenen Gesicht voller Flobisse aufwacht. Diese Diamanten kann Willy Bank schon mal abschreiben. Doch Danny’s Crew will auch noch die echten Diamanten, eine weitere „Mission Impossible“, in der Willys Assistentin (Ellen Birkin) verführt werden soll.
Dennoch ist es so, dass OCEAN’S THRITEEN nicht völlig überzeugt. Zu viele kleine Nebenhandlungen werden etabliert, die nicht immer aufgelöst werden. So etwa der Subplot mit der Fabrik in Mexiko, in der Spielcasinowürfel produziert werden, in die Sprengstoff geschmuggelt wurde. Diese Würfel jedoch zünden nie, und der Plot damit auch nicht. Überhaupt ist die Geschichte in sich so komplex gebaut, dass der Zuschauer teilweise große Mühe hat, den verschiedenen Plänen der Gang zu folgen, die alle zeitgleich vorangetrieben werden. Nana A.T. Rebhan






per E-Mail verschicken
Rache ist süss
Facebook
Twitter
RSS

