Chris Isaak ist so ein bisschen der George Clooney der Pop-Musik, plus Stanley Kubrick minus Kaffee. Und weil es gut tut, Blue Hotel woanders als in einem Karaoke zu hören, ist er auch im Best Of One Shot Not Folge 7, mit seinen Kameraden Raul Midon und Elbow, zu hören.
Chris ISAAK
Seit 20 Jahren hat man des Bild des gutaussehenden Chris Isaak vor Augen, der an einem Traumstrand das Topmodel Helena Christensen in die Arme schließt - und vergisst dabei, dass dieser kalifornische Musiker von inzwischen 53 Jahren eine sehr respektable Karriere zurückgelegt hat. Der Sunnyboy ist Autor, Komponist, Interpret und Schauspieler zugleich. Seine Songs sind eine Liebeserklärung an Blues, Country, Rock und Surf-Music. Viele Regisseure arbeiten mit Chris Isaak, u.a. Kubrick, der in „Eyes Wide Shut“ einen Song von Chris Isaak verwendete. Sein Album Mr Lucky erschien im Juni 2009 bei Warner. http://www.chrisisaak.com/
RAUL MIDON
Dieser 43-jährige Wahl-New-Yorker aus dem US-Bundesstaat Neumexiko ist der Prototyp eines Wunderknaben. Seine Musik ist irgendwo zwischen Soul, R&B und Folk angesiedelt, er scheut aber auch nicht vor Anleihen bei Flamenco und House Music zurück. Ausgebildet wurde Raul Midón an der Akademie von Santa Fe und dem angesehenen Jazz-Kurs der Universität Miami. Der bedingungslose Stevie-Wonder-Fan begann als Background-Sänger. Er arbeitete u.a. für Jennifer Lopez, Christina Aguilera, Shakira und Julio Iglesias, bevor er nach New York zog und sich ganz auf Jazz konzentrierte. Sein erstes Album produzierte er selbst; die weiteren wurden von Arif Mardins Label Manhattan Records produziert (Mardin ist auch Produzent von Aretha Franklin). Raul Midóns Album „A World Within a World“ erschien bei Toshiba EMI.
ELBOW
Vermutlich nahm die Erneuerung des Progressive Rock ihren Anfang in den Vorstädten von Manchester. Elbow ist irgendwo zwischen Genesis, Talk Talk und Pink Floyd anzusiedeln. Die Band legte den klassischen Weg aller rockbegeisterten Schülerbands zurück. Doch der Weg für die in den 1990er-Jahren von Frontman Guy Garvey gegründete Band Elbow war weit. Ein erstes, 1998 mit dem Label Island geplantes Album sollte nie erscheinen, einige Jahre später kam dann ein richtiges erstes Album bei V2 heraus. Die Musikkritiker waren, wie auch früher schon, voll des Lobes, doch der Kassenerfolg blieb aus. „The Seldom Seen Kid“ erschien im Frühjahr 2008 und bringt den Gewinnern des Mercury Music Prize vielleicht endlich die verdiente Anerkennung des Publikums. The Seldon seen kid erschien im April 2009 bei Universal. www.elbow.co.uk