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12.05.08 um 22.30 Uhr - 09/05/08

Orchesterchef Daniel Harding

Das Publikum liegt ihm gleichsam zu Füßen, ob in Berlin oder Salzburg, London oder Rom, Daniel Harding ist einer der begabtesten einer neuen Dirigenten-Generation. Dieser schmale und blasse 30-jährige Brite assitierte bereits mit 17 bei Simon Rattle und stand zwei Jahre später Claudio Abbado zur Seite. Die diesjährige Live-Übertragung der Mozartoper "Così fan tutte" aus Aix-en-Provence steht unter seiner Leitung.

Interview mit Daniel Harding

1994 gab er sein Debüt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra (CBSO), wofür er mit dem Best Debut Award der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet wurde. Nachdem er zuerst Sir Simon Rattle und dann Claudio Abbado assistiert hatte, debutierte Harding 1996 mit knapp 21 Jahren bei den Berliner Philharmonikern.
Seit Beginn der Saison 2003/2004 ist Daniel Harding Musikdirektor des Mahler Chamber Orchestra, dessen Erster Gastdirigent er bislang war. Im nächsten Jahr wird Daniel Harding die Saison 2006/2007 des London Symphoy Orchestra als deren erster Gastdirigent eröffnen, und ab 2007 als Musikdirektor das Radio Sinfonie Orchester Schweden leiten.
Beim Opernfestival in Aix-en-Provence dirigierte Harding die Neuproduktionen von Don Giovanni in einer Inszenierung von Peter Brook, The Turn of the Screw in der Regie von Luc Bondy sowie Eugen Onegin in der Regie von Irina Brook, außerdem Katie Mitchell's Produktion von Jenufa in einer Inszenierung für die Welsh Opera. Mit The Turn of the Screw gab er kürzlich sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden und dirigierte eine Neuproduktion von Mozarts Entführung an der Bayrischen Staatsoper.
Seine bislang wichtigste Aufnahme ist Mahlers Sinfonie Nr. 4, die er 2004 mit dem Mahler Chamber Orchestra eingespielt hat. Seine Aufnahmen umfassen außerdem Beethoven-Ouvertüren und die Sinfonien Nr. 3 und 4 von Brahms mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, eine Live-Aufnahme von Mozarts Don Giovanni beim Festival in Aix-en-Provence, Britten's The Turn of the Screw (ausgezeichnet mit dem Choc del’Année 2002 und dem Grand Prix de l’Académie Charles Cros und für den Grammy Award nominiert), und Haydns Cellokonzerte mit Gautier Capuçon - alle drei Aufnahmen mit dem Mahler Chamber Orchestra; Werke von Lutoslawski mit Solveig Kringelborn und dem Norwegian Chamber Orchestra sowie Werke von Britten mit dem Tenor Ian Bostridge und der Britten Sinfonia (ausgezeichnet mit dem Choc de L'Année 1998).
2002 wurde ihm durch die französische Regierung der Titel Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres verliehen.
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>> Website von Daniel Harding
>> Diskographie
>> Website des Mahler Chamber Orchestras
>> Daniel Harding im Gespräch bei Radio Bremen (Febr. 2002), mit Audio-Files
>> Biographie zu Daniel Harding auf den Seiten vom Festspielhaus Baden-Baden
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Montag, den 12.Mai 08 um 22.30 Uhr
Così fan tutte
Oper von Wolfang Amadeus Mozart
ARTE France, Frankreich 2005, 3h30 mit Pause
Moderation: Gérard Courchelle
Regie: Patrice Chéreau
Musikalische Leitung: Daniel Harding
Interpreten: Erin Wall (Fiordiligi), Elina Garanca (Dorabella), Barbara Bonney (Despina), Stéphane Degout (Guglielmo), Shawn Mathey (Ferrando), Ruggero Raimondi (Don Alfonso)
Chor: Arnold Schönberg Chor
Orchester: Mahler Chamber Orchestra
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Erstellt: 09-05-08
Letzte Änderung: 09-05-08