Die Reportage sehen (real video - 5mn56)
Am 30. April wurde eine grosse Schau zeitgenössischer Kunst eröffnet: Zu sehen ist ein kleiner Teil der umfangreichen Sammlung des französischen Milliardärs François Pinault. Entnervt von der Bürokratie in seiner Heimat - Pinault wollte auf der Seine-Insel Séguin nahe Paris ein Museum für seine Sammlung bauen - erwarb er für 30 Millionen Euro den Palazzo Grassi in Venedig. Der Self-made-Man aus einfachen Verhältnissen, der so gut wie nie Fernseh-Interviews gewährt, besitzt heute ein Imperium, zu dem unter anderm Gucci, Yves Saint-Lauren, das Londoner Auktionshaus Christie's und diverse Kaufhaus-Ketten gehören. 2500 Werke zählt François Pinaults Sammlung, 220 daraus hat er für die Erröffnungsausstellung "Where Are We Going ?" ausgewählt. Mit dabei: nahezu alle Stars der zeitgenössischen Kunstszene. Werke, die zum teuersten zählen was derzeit auf dem Markt zu finden ist: Jeff Koons, Damien Hirst, Maurizio Cattelan, Paul Mc Carthy. Highlights der Ausstellung sind elegante Bleiskulptur des Amerikaners Richard Serra. Und: die zehnteilige Arbeit seines Landsmanns Cy Twombly.
Der französische Kunstmagnat Pinault hat bereits ein weiteres Objekt iom Visier, nicht weit vom Palazzo Grassi entfernt: das ehemalige Hauptzollamt an der Punta della Dogana - ein 6000 Quadratmeter großer Komplex (aus dem 17. Jahrhundert) - gekrönt von einer Wetterfahne: Ein Symbol für Erfolg und Reichtum!
Eröffnungsausstellung"Where Are We Going ?"
vom 30. April bis zum 01. Oktober 2006
im Palazzo Grassi, Venedig
>> Offizielle Website des Palazzo Grassi
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ARTE Kultur
Von Montag bis Samstag um 20.00






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