Wichtig ist ihm, die Realität abseits aller Werbeprospekte einzufangen. Pieters neuestes Projekt: eine Müllhalde in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra. Dort verbrennen Jugendliche den Computerschrott aus den Industriestaaten, um auch noch die letzten Metalldrähte rauszuholen und sie zu Geld zu machen – 24 Stunden in hochgiftigen Bleidämpfen.
Seine Arbeit ist für den Fotografen immer wieder eine Herausforderung - allein schon weil er als blonder Hüne bei seinen Shootings so viel Aufmerksamkeit erregt, dass er die Rolle des unbeteiligten Beobachters nur schwer aufrechterhalten kann. Einmischen will er sich aber nicht – nur ein Bewusstsein schaffen und dafür sorgen, dass seine Fotos „zurückstarren“. Bei den Albinos z.B. soll sich der Betrachter mit seinen eigenen Schuldgefühlen auseinandersetzen, die er gegenüber den ausgegrenzten und manchmal auch regelrecht gejagten Menschen hat.
Bei aller Sozialkritik in seinen Bildern: Gefühlsduseleien sind nicht Pieter Hugos Ding. Eine Charity-Organisation wird er wohl so bald nicht gründen. Denn bei Sektempfängen würde er sie nicht treffen, die Menschen vom Rand der Gesellschaft.
Bonus-Video: Pieter Hugo über die "Nollywood"-Filmindustrie
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Offizielle Seite von Pieter Hugo
- Pieter Hugos Fotos sind in folgenden Ausstellungen zu sehen:
A Life Less Ordinary: Performance and display in South African art in der Djanogly Gallery,Nottingham, UK (5 September - 15 November2010 )
Ausstellung 'For this place we have no name', in der Michael Stevenson Gallerie in Kapstadt vom 29.Juli - 4.September 2010







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