Die Reportage sehen
Pocket-Films, die Dritte. Auf dem Programm diesmal nicht nur der Wettbewerb, sondern auch Werke von bekannten Filmemachern, die mit Handys gearbeitet haben. Einer von ihnen ist Joseph Morder. Nach 30 Jahren Super-8-Filmen testet er jetzt dieses brandneue Medium.Joseph Morder, Filmemacher: "Das Schöne ist, dass die Handy-Kameras sozusagen grade ihre Jugend erleben. Sie haben noch diese kindliche Unverdorbenheit, zugleich aber schon die Ausgereiftheit von Video- oder sogar Kinobildern. Mich hat das sehr an die Anfänge des Super-8-Films erinnert. Ich fühle mich ein bisschen, als hätte ich meine Unschuld wiedergefunden."
Handy-Kameras sind also zugleich High-Tech aber auf der anderen primitiv: eine Kombination, die eine ganz neue Filmsprache ermöglicht und erfordert. Auch Arnold Pasquier, Bildender Künstler und Videofilmer, und Olivier Ducastel, ein Filmemacher, sehen im Taschenkino aus dem Handy eine ästhetische Revolution.
Olivier Ducastel, Filmemacher: "Ich finde da ein wenig diese vagen Traum vom Kino wieder, den ich geträumt habe, bevor ich wusste, wie Kino wirklich gemacht wird. Man filmt ganz einfach, man hat eine Idee und dreht drauflos. Und wenn es sich dann ergibt, zeigt man auch sofort, was man gedreht hat."
Arnold Pasquier: "Das Neue an diesem Medium ist seine Beweglichkeit und seine Spontaneität. Es ermöglicht einen ganz lebendigen und unmittelbaren Bezug zum Traum vom Kino."
FestivalPocket Films
im Centre Pompidou - Paris
am 08., 09. und 10. Juni 2007
>> Offizielle Website des Festivals






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