Sukina und Muneera sind gemeinsam in Bristol zur Schule gegangen, gemeinsam nach London gezogen, und machen seit Jahren HipHop. Ihr erstes Album haben sie vor ein paar Monaten aufgenommen, noch ziemlich unglamourös in einem Mini-Studio im Londoner Westen. Beide haben jamaikanische Eltern und beide sind vor vier Jahren zum Islam konvertiert. Sie rappen jetzt nicht nur über Frauenrechte, sondern auch über Allah oder Palästina.
Der Sound von „Poetic Pilgrimage“: ein bisschen Soul, ein bisschen Reggae, ein bisschen Afrobeat. Kein todernster, trauriger Koran-Rap. Und das passt einigen streng religiösen Bloggern nicht: zu selbstbewusst, zu sexy und zu stylish.
Sukina und Muneera kümmert das nicht. Als weibliche muslimische Rapperinnen sind sie sowieso Exoten. Und auf ihrer USA-Tour wurden sie genau dafür gefeiert. Damit, dass es in der HipHop-Szene vor Bling-Bling-Machos und ihren sexy Bitches nur so wimmelt, haben die beiden keine Probleme. Für sie hat Credibility nichts mit dem Outfit zu tun – eigentlich.
Links
- Poetic Pilgrimage auf MySpace
- Poetic Pilgrimage auf Wikipedia
- Artikel und HörprobenVideo - Poetic Pilgrimage feat. Khalfani- Definition of a Pilgrim







per E-Mail verschicken



Facebook
Twitter
RSS

