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Wahlen in Russland - 2008

Dmitri Medwedew ist nach einem tristen, schon im Voraus entschiedenen Wahlkampf Russlands neuer Präsident.

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Dienstag 11. März 2008 um 14.55 Uhr - 26/02/08

Polumgla

Winter 1944: Sein abgrundtiefer Hass gegen die Deutschen lässt den jungen, russischen Unteroffizier Grigori Anokhin nicht ruhen. Er will endlich weiter gegen den Feind kämpfen, denn der Krieg hat ihm seine Jugend geraubt und ihn völlig verbittert. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Russland am 2. März 2008.

Der junge, russische Unteroffizier Grigori Anokhin ist gerade 20 Jahre, als er aus dem Lazarett ausbricht, um sich freiwillig wieder zurück an die Front zu melden. Doch sein Schicksal und sein lädiertes Bein bestimmen ihn dazu, als Befehlshaber einen Bautrupp deutscher Kriegsgefangener in die nördliche Taiga zu führen. Dort soll ein Radarturm für die alliierten Fliegerstaffeln gebaut werden. Anokhin begegnet den Deutschen mit Hass und Verachtung.
Nach tagelangem Marsch durch Wälder und Sümpfe erreicht der ausgemergelte deutsche Trupp das Dorf Polumgla, wo sie von Dorfbewohnern empfangen werden, die sich mit Schaufeln, Sensen und Heugabeln bewaffnet haben. Im Dorf leben nur Frauen, Alte und Krüppel, da die Männer im Krieg sind. Anfangs bieten die Dorffrauen den Gefangenen weder taugliche Unterkünfte, noch Hilfe an. Mit Beginn der Bauarbeiten jedoch und der gemeinsam durchlittenen Lebensmittelknappheit ersetzen sie bald die fehlenden russischen Männer. So werden in der Not und fernab der Front aus Feinden wieder Menschen.


ZUSATZINFORMATION

"Polumgla" ist ein äußerst emotionaler und zutiefst humanistischer Anti-Kriegsfilm. Er erzählt ein Stück gemeinsamer deutsch-russischer Geschichte. Der Film konzentriert sich auf den Mikrokosmos eines russischen Dorfes, in dem die persönlichen Schicksale von Kriegsfeinden aufeinanderprallen, die sich gegenseitig als Menschen erkennen und sich annähern.
Der junge, russische Regisseur Artem Antonov hat mit "Polumgla" ein Kriegsdrama um Hass, Schuld, Trauer und Liebe, inszeniert. Nach Artem Antonovs Regiedebüt, seinem preisgekrönten Kurzfilm "Metropolitan Express" (2003), der für den Studenten-Oscar nominiert wurde, erwartete die Kritik "Polumgla" mit großer Spannung. Er ist einer der wenigen Filme aus Russland, in dem Angehörige der deutschen Wehrmacht nicht als soeben der Hölle entsprungene Personifizierung des Bösen, sondern als menschliche Wesen gezeichnet werden. In seinem Heimatland hat dies zum Teil heftige Kontroversen ausgelöst.

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Polumgla
Dienstag 11. März 2008 um 14.55 Uhr
Keine Wiederholungen
(Russland, Italien, Deutschland, 2005, 101mn)
ZDF

Erstellt: 26-02-08
Letzte Änderung: 26-02-08