Carlo Lucarelli wurde 1960 in Parma geboren und lebt heute in der Nähe von Bologna. Bologna, die Stadt der Arkaden, ist der Ort, wo alle seine Krimis spielen. Lucarelli gibt eine Internet-Zeitschrift heraus, singt in einer Post-Punk-Band, schreibt Scripts für Comics und Videoclips, arbeitet für verschiedene italienische Tageszeitungen und hat neben all dem eine große Passion: ungelöste Verbrechen. Seit 1990 veröffentlicht Lucarelli Kriminalromane, die ihn über Italien hinaus bekannt machten.Für sein literarisches Werk wurde Carlo Lucarelli mehrfach preisgekrönt: »Der rote Sonntag« wurde mit dem renommierten Premio Mistery ausgezeichnet. Gemeinsam mit Marcello Fois gründete er die Autorenvereinigung von Kriminalschriftstellern »Gruppo 13« und unterrichtet an der von Alessandro Baricco in Turin gegründeten Schule für Kreatives Schreiben »Scuola Holden«. Im italienischen Fernsehen RAI 3 leitet er die erfolgreiche wöchentliche Sendung »Blu Notte«, die sich mit unaufgeklärten Verbrechen befaßt. Mit seinem Helden De Luca hat Lucarelli einen Kommissar geschaffen, der in eine dunkle Vergangenheit verstrickt ist. Die Protagonistin seines Romans „Der grüne Leguan“, Grazia Negro, ist eine der wenigen weibllichen Inspektoren im italienischen Krimi.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Auszug aus der Dokumentation „Mord und Pasta“ von Susanne DobkeBibliographie:
Der Kampfhund
DuMont 2002
Der trübe Sommer
Ein Fall für Commissario de Luca
Piper 2002
Freie Hand für De Luca und Der trübe Sommer -
Zwei Fälle für Commissario De Luca
Piper 2003
Der grüne Leguan
DuMont 1999
Neben seinem Ermittler de Luca schickt Carlo Lucarelli gerne auch die junge Fahnderin Grazia Negro ins Rennen, wie in „Der grüne Leguan“. Ihr Kampf gegen den blutrünstigen Serienkiller, der reihenweise Bologneser Studenten umbringt und häutet, ist bei Goldmann erschienen.
Der rote Sonntag
Ein Fall für Commissario de Luca.
Piper 2002
Schutzengel
DuMont 2001
Das Mädchen Nikita
Arena 2000
Autostrada
Piper 2003
Die schwarze Insel
Piper 2003
Die schwarze Insel
Wie Camilleri ist auch Lucarelli ein Liebhaber des historischen Kriminalromans: „Die schwarze Insel“ spielt auf einer geheimnisvollen Gefängnisinsel im Jahre 1925. Ein fesselnder Politkrimi zu Zeiten Mussolinis. Bei Piper.
Schüsse aus dem Walkman
Arena 2000
Die dunklen Seiten des Lichts
(Sammlung von Kriminalgeschichten italienischer Autoren, u.a. von Lucarelli)
Scherz Verlag 2001
Kein Krimi:
Krieg
Von Carlo Lucarelli
Links:
Biographie, Bibliographie und Links
Biographie, Bibliographie und Interview
Rezension:
«Der trübe Sommer»: Ein De-Luca-Krimi in der "Basler Zeitung" vom 04.05.2001 von Bruno Steiger besprochen...
Website von Carlo Lucarelli in italienischer Sprache






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„Über Bologna kann man nur einen Kriminalroman schreiben. Mittlerweile blickt die Stadt auf eine ganze Chronik von Verbrechen zurück: Das reicht vom berüchtigten Terroranschlag auf dem Hauptbahnhof 1980 bis zu jener Gruppe krimineller Polizisten, die regelmäßig Raubüberfälle verübten. Bologna ist eine Stadt voller Widersprüche. Eine sehr schöne Stadt, wo es sich gut leben läßt und gleichzeitig eine befremdliche Stadt voller Probleme. Das Symbol für diese Widersprüchlichkeit sind die Arkaden. Sie schützen einen vor schlechtem Wetter, aber gleichzeitig verdecken sie auch und man weiß nie, wem man hinter der nächsten Säule begegnet.“ (Lucarelli über seine Heimatstadt in der Dokumentation „Mord und Pasta“ von Susanne Dobke)
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