Das Projekt A-CLIP verfolgt die Intention, die Aufmerksamkeit des Zuschauers im abgedunkelten Kinoraum für die Platzierung politischer und subjektiv-künstlerischer Aussagen zu nutzen. Die Clips haben ungefähr die gleiche Länge wie die kommerziellen Werbespots, auch die Ästhetik ist an der Werbung angelegt.In Kooperation mit ausgewählten Kinos, meist sind es die Filmvorführer, die das Projekt unterstützen, werden die Clips in den Werbeblöcken vor dem Hauptfilm gezeigt. A-CLIP versucht damit die Erwartungshaltung des Zuschauers zu brechen, um einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Konsum werde so mit gesellschaftspolitischen Aussagen konterkariert.
Die erste Staffel von A-CLIP fand 1997 innerhalb der Innenstadtaktionen gegen Ausgrenzung statt. Gemeinsam überlegte sich die spartenübergreifende Gruppe von Künstlern über Architekten zu Politologen ein Konzept für das Projekt. Fragen nach einem Logo, der Länge und des Stils der Clips klärten sich hier. Innerhalb von vier Wochen sind in einem eigens eingerichteten Studio in redaktioneller Zusammenarbeit neun Filme entstanden. In den beiden folgenden Staffeln wurde die Technik und das „Know How“ der Macher stets besser. Heute haben die Clips fast die gleiche Qualität wie Werbespots. Bei der letzten Staffel wurde das Projekt sogar vom Kulturfond der Stadt Berlin unterstützt.Da A-CLIP nie im Programm vermerkt sind, und auch die Kinos, in denen sie gezeigt werden, nicht bekannt gegeben werden, bleibt es stets eine Überraschung wo sie zu sehen sein werden.







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