Schriftgröße: + -
Home > Männer vom Aussterben bedroht > Praktische Hinweise

Männer vom Aussterben bedroht

Verweiblichung in der Natur auf der einen Seite, verringerte Spermienproduktion beim Mann auf der anderen.

Männer vom Aussterben bedroht

Männer vom Aussterben bedroht - 06/07/11

Praktische Tipps

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sind Sie und Ihr Kind besonders gefährdet. Deswegen sollten Sie besonders auf chemische Substanzen achten. Im Folgenden geben wir neun praktische Empfehlungen der dänischen Umweltagentur an schwangere und stillende Frauen weiter. Die Hinweise beziehen sich auf chemische Substanzen in Kosmetika, Babyartikeln und Spielzeug.


PRAKTISCHE HINWEISE FÜR SCHWANGERE UND STILLENDE


  1. Benutzen Sie während Schwangerschaft und Stillzeit so wenig Kosmetika und Pflegelotionen wie möglich.
    Bestimmte kosmetische Produkte und Lotionen enthalten allergene chemische Substanzen, die möglicherweise das Hormonsystem belasten (so genannte „endokrine Disruptoren“ oder „hormonwirksame Stoffe“). Indem Sie diese Produkte weitestgehend meiden, mindern Sie für sich selbst und Ihr Kind die Belastung durch hormonwirksame Stoffe.
  2. Benutzen Sie Produkte ohne Duftstoffe und benutzen Sie während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit kein Parfüm.
    Parfüms können Allergien, Hautirritationen oder Ausschläge und sogar Atemprobleme hervorrufen.
  3. Kaufen Sie vorzugsweise Produkte mit einem Bio-Label, z.B. mit dem europäischen Öko-Label, der Blume, oder mit dem in den skandinavischen Ländern sehr verbreiteten Schwan.
    Diese Labels werden umweltfreundlichen und gesundheitsfördernden Produkten erteilt, die z.B. weniger belastende chemische Substanzen enthalten.
  4. Färben Sie sich während Schwangerschaft und Stillzeit nicht die Haare.
    Einige chemische Substanzen in Haarfärbemitteln können zu allergischen Reaktionen führen, bei anderen wird vermutet, dass es sich um hormonwirksame Stoffe handelt. Achtung: Auch vermeintlich „natürliche Haarfärbemittel“ wie Henna können belastende chemische Substanzen enthalten.
  5. Vermeiden Sie während Schwangerschaft und Stillzeit Farben und Sprays.
    Beim Streichen oder Sprayen atmen Sie chemische Stoffe ein, die Ihr Körper aufnimmt und an das Kind weitergibt. Vermeiden Sie deswegen während der gesamten Schwangerschaft Malerarbeiten und lüften Sie frisch gestrichene Räume gründlich.
  6. Waschen Sie alles, womit Ihr Baby in Berührung kommt, auch Textilien und Spielsachen aus Stoff oder Plastik.
    Neue Kleidung, Spielzeug, Fläschchen usw. aus Stoff oder Plastik können chemische Reststoffe beinhalten. Durch Waschen mit heißem Wasser entfernen Sie die meisten dieser chemischen Substanzen.
  7. Vermeiden Sie die tägliche Verwendung von Seifen, Lotionen usw. für Ihr Baby.
    Baden Sie Ihr Baby in klarem Wasser und cremen Sie es nur nach dem Bad und dem Windelwechsel ein. Fragen Sie bei sehr trockener, geröteter oder irritierter Babyhaut oder andere dermatologischem Problemen Ihren Arzt.
  8. Kaufen Sie für Ihr Kind nur Produkte ohne Duftstoffe – auch Spielzeug.
    Parfümstoffe können beim Baby Allergien hervorrufen. Verwenden Sie folglich nur parfümfreie Pflegeprodukte und meiden Sie parfümiertes Spielzeug.
  9. Verwenden Sie nur Spielzeug, das speziell für Babys entwickelt wurde. Kunststoffspielzeug für Kinder über drei Jahren kann Weichmacher enthalten.
    Weichmacher (Phthalate) werden eingesetzt, um Kunststoffe geschmeidig zu machen. Manche Weichmacher sind endokrine Disruptoren und beeinträchtigen das Hormonsystem. Der Einsatz von Weichmachern für Babyspielzeug, das Kinder unter drei Jahren in den Mund nehmen, ist in der gesamten EU verboten.

Erstellt: 30-10-08
Letzte Änderung: 06-07-11