
Von Thierry Derouet, Frédéric Coconnier und Loïc Célarié
ARTE GEIE / Bonobo Productions – Frankreich 2006
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(22’)
Nouadhibou, im äußersten Norden Mauretaniens. Diese Boote sollen die Menschen in eine bessere Zukunft bringen... zwischen 30 und 50 Männer drängen sich auf einer Piroge, die gerade einmal 20 Meter lang ist. Drei bis vier Tage dauert die Reise. Wenn das Meer ihnen wohlgesonnen ist...1 000 Kilometer müssen die Menschen zurücklegen; viele von ihnen erreichen ihr Ziel nicht. Man schätzt, dass 40 Prozent der Boote mit ihren Passagieren untergehen...
Pater Jérôme ist Priester der Gemeinde „Notre Dame“, einer kleinen christlichen Enklave im islamischen Mauretanien. Er nimmt die Leichen der Flüchtlinge, die in Nouadhibou gestrandet sind, in seine Obhut:
"In den meisten Gräbern liegen Afrikaner, die die Reise nicht überlebt haben. Es ist traurig, dass sie verunglückt sind; aber immerhin hat man ihre Leichen geborgen. Viele andere wurden nie gefunden".
Zwischen 1 000 und 1 500 Emigranten, schätzt man, sind seit Anfang des Jahres tödlich verunglückt. Das Kreuz auf der Kirche ist verschwunden; es wurde 1991, im ersten Golfkrieg, von Demonstranten herunter gerissen. Damals hatte Saddam Hussein noch das Sagen.
Pater Jérôme: "Das Auswanderungsproblem gibt es nicht erst seit heute. Schon 1966 haben wir José Pereira aus Guinea-Bissau beerdigt. Er liegt hier auf unserem Friedhof. Das ist das Grab eines Nigerianers; er ist 1986 verunglückt. Er steht in unserem Register. Hier liegt Pienda Gomis aus Guinea-Bissau, hier Kofi aus Ghana, gestorben 1988".
Nouadhibou, in einer Bucht gelegen, war schon immer eine Transitstelle, an der auch viele „hängen geblieben“ sind. Sie fanden Arbeit auf den Fischerbooten oder im Hafen. Mauretanien hat mit die fischreichsten Gewässer der Welt; 40.000 Menschen leben direkt vom Fischfang. Doch auch hier wird die Ausbeute ständig kleiner, ein Viertel der nationalen Fischereiflotte musste stillgelegt werden.Ende Juli wird Mauretanien mit der EU über neue Fangquoten verhandeln... Nur 10 Prozent der Ausbeute werden vor Ort verarbeitet. Die Emigranten treiben sich im Hafen und in der Stadt herum, auf der Suche nach kleinen Jobs. Für einen Tag oder eine Woche - so lange, bis sie endlich ein Boot finden. Andere warten auf Geld von der Familie oder den Dorfbewohnern, die all ihre Hoffnungen auf sie gesetzt haben.
Doch die Hoffnungen zerplatzen... die Polizei nimmt die Auswanderer fest und bringt sie ins Auffanglager; eine ehemalige Schule am Stadtrand. Dort werden die illegal Eingewanderten von Mitarbeitern des Roten Halbmonds betreut.
Ahmedou Ould Haye: "Du wolltest dich ins Meer stürzen, meine Aufgabe ist es, dich daran zu hindern. Wir halten dich nicht fest, weil du aus Senegal, Mali oder Gambia kommst, sondern weil wir nicht wollen, dass du ins Unglück rennst. Wir haben gesehen, was alles passieren kann. 50 Männer waren in einer Piroge geflüchtet. 24 wurden wieder zurückgeschickt und kamen hierher; die anderen sind alle gestorben. Das ist doch traurig, oder? Habe ich nicht recht?"
Flüchtling: "Doch".
Ahmedou Ould Haye: "Heute Morgen bekam ich einen Anruf von den Kanarischen Inseln. 105 Männer sind wieder in einer Piroge angekommen; 11 davon waren noch minderjährig! Man kann ja nach Europa gehen, aber man darf dafür nicht sein Leben aufs Spiel setzen. Wir stellen fest, dass immer mehr Menschen die Flucht über den Senegal versuchen, über die senegalesische Küste. Die Kontrollen an der mauretanischen Küste wurden verschärft, deshalb suchen die Leute verstärkt nach Orten, die nicht so gut überwacht sind., um weiter zu kommen".
Die Kontrollen auf offener See und an Land sind in den letzten Wochen tatsächlich erheblich verstärkt worden – in Übereinkunft mit den spanischen Behörden. Es heißt, dass jetzt anstatt 100 nur noch rund 10 illegale Einwanderer pro Tag ankommen... Doch in Nouadhibou sollen noch immer 8000 Afrikaner auf ihr Glück in Europa warten.
Aber nicht alle sind bereit, dafür ihr Leben zu riskieren. Der 26 jährige Rotimi aus Nigeria versucht, das Beste aus der Situation zu machen: "Sie haben mir gesagt, wir würden in einem Schiff übersetzen; aber dann sah ich, dass es nur Pirogen sind. Das ist viel zu gefährlich. Manche nehmen das Risiko auf sich, aber ich bin dazu nicht bereit. Ich sage mir, man kann überall Geld verdienen. Ich mache richtige Geschäfte; ich kaufe Fisch und schicke ihn nach Nigeria, wo man ihn für mich weiterverkauft. Ich werde das weitermachen, bis ich genug Geld zusammen habe. Dann möchte ich nach Norwegen fahren, um dort Fisch einzukaufen".
Hauptwirtschaftszweig in Nouadhibou ist neben der Fischerei die Förderung und der Export von Eisenerz. Die Flüchtlinge können das Förderband aus der Ferne sehen.
Seit 50 Jahren kommen hier drei Mal pro Tag die Züge mit ihren 220 Wagons an – die längsten Züge der Welt. Sie entladen Tausende von Tonnen Eisenerz.. Der Sektor macht 12 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus. Auf der Rückfahrt nimmt der Zug am Bahnhof Passagiere mit. Diejenigen, die sich keinen Sitzplatz leisten können, klettern in die Güterwagen. 18 Stunden dauert die Fahrt zur Tagbaumine in Zouerate im Osten des Landes, 650 Kilometer mit sechs Zwischenstopps.
Mauretanien, das sind über eine Million Quadratkilometer Wüste, zwischen Marokko und Senegal. Die ehemalige französische Kolonie ist seit 1958 unabhängig, im selben Jahr wurde Nouakchott die Hauptstadt des Landes. Die Dürrekatastrophe in den 70er-Jahren führte zu einer massiven Landflucht. Heute hat Nouakchott fast eine Million Einwohner; das ist ungefähr ein Drittel der Gesamtbevölkerung des Landes. Die Hauptstadt breitet sich immer weiter in die Wüste aus; es entstehen Wohnviertel für Regierungsbeamte und Barackensiedlungen für die Zuwanderer vom Land.
3. August 2005: nach 21 Jahren wird Präsident Ould Taya von einem „Militärrat für Gerechtigkeit und Demokratie“ gestürzt. Sein Nachfolger ist der vormalige Polizeichef, Oberst Mohammed Vall. Er hat die Übergangszeit des Militärregimes von zwei auf anderthalb Jahre heruntergesetzt und allen Mitgliedern seiner Regierung, sich eingeschlossen, verboten, als Präsident zu kandidieren. Die Wahlen sind für März 2007 vorgesehen.
Mohammed Vall: "Man kann die Probleme eines Landes nicht lösen, wenn es in der Politik keinen Wechsel gibt. Der Wechsel ist unabdingbar. Um ihn verwirklichen zu können, muss man von einer gesunden Basis ausgehen. Und diese gesunde Basis erhalten wir nur dann, wenn wir wieder bei Null beginnen. Alle, die an der Regierung, an der Staatsmacht beteiligt sind, müssen sich bemühen, neutral zu sein. Nur dann können sie wirklich das tun, was für das Land am Besten ist. Wir brauchen transparente Wahlen und eine unvoreingenommene Administration, die das tut, was die Mehrheit des Landes wünscht. Der freie Wille der mauretanischen Bürger zählt, und deshalb ist mein Verzicht auf die Kandidatur die einzige Möglichkeit, um mit dem alten System zu brechen. "
Präsident Vall reist momentan durchs Land, um den Menschen den Sinn des Referendums über die Verfassung zu erklären, das Ende des Monats stattfinden soll. Es sieht eine Amtszeit des Präsidenten von fünf Jahren vor, die nur einmal erneuerbar ist.
Nach dem Umsturz vor 10 Monaten gab es im Land weitere Veränderungen, dazu gehörte auch eine wichtige Fernstraße durch die Sahara, die im Oktober 2005 eingeweiht wurde. 470 Kilometer Asphalt führen nun von Nouakchott, der politischen Hauptstadt, nach Nouadhibou, der Wirtschaftsmetropole. Gleichzeitig wird an einer Verbindung zwischen Tanger im Norden Marokkos und Dakar im Senegal gearbeitet. Die Straße wurde in drei Jahren von mauretanischen Firmen gebaut, aber auch Unternehmen aus Marokko, Tunesien, Ägypten und China waren beteiligt. Über 60 Millionen Euro betrugen die Gesamtkosten; drei Viertel davon wurden von arabischen Institutionen finanziert.
Die asphaltierte Straße verändert einiges im Land – den Alltag der Menschen und die wirtschaftlichen Bedingungen. 30 Kilometer von Nouakchott sind zahlreiche Lastwagen und Bagger zu sehen, die die vielen Baustellen der Stadt bedienen. Und einige Mauretanier haben für sich das Trampen entdeckt... auch wenn’s nicht immer gleich klappt.
Die ersten Dörfer entstehen. Zelte und feste Häuser stehen noch nebeneinander. Die neue Trans-Sahara-Verbindung bietet auch den Nomaden, die nach und nach sesshaft werden, eine Perspektive.
Auch in Tiwilit, 100 Kilometer von Nouakchott entfernt, haben sich Nomaden niedergelassen. Ein paar Kilometer vom Meer entfernt stehen Zelte und eine Hütte, die als Küche dient. Ein „Gasthaus“, wie die Reisenden das nennen. Für die Köchin Hana, die seit zwei Jahren hier lebt, ist die Straße ein Fortschritt.
Reporter: - Kehren viele Reisende bei Ihnen ein?
Hana - Ja, sehr viele.
- Sind das vor allem Touristen?
- Es sind Touristen, aber auch Mauretanier.
- Mein Bruder ist dran. Hallo? Das ist Mohammed.
- Das Handy haben Sie sicher noch nicht lange?
- Nein.
- Seit wann?
- Seit... einem Monat.
Traditionell herrscht in den Beduinenvölkern das Matriarchat. In der Islamischen Republik Mauretanien hat – vom kleinsten Dorf bis zur Hauptstadt – in jeder dritten Familie die Frau das Sagen. Bent Feitmat ist Vorsitzende der „mauretanischen Union der Unternehmerinnen und Geschäftsfrauen“. Sie leitet unter anderem auch ein Einkaufszentrum mit 250 Läden.
Die Vereinigung hat 500 Mitglieder in Nouakchott und 230 in Nouadhibou. Sie besitzt drei Agenturen, die Kleinstkredite vergeben, damit auch die Ärmeren ein Geschäft aufmachen können: "Ich habe das Einkaufszentrum auf den schönen Namen „Chinguetti“ getauft. Aber die Bewohner von Nouakchott nennen es nur „den Frauenmarkt“.
- Warum?
- Ich weiß nicht. Wahrscheinlich, weil sie wissen, dass es für Frauen ist.
N’Deye Penda Gueye : "Das Zentrum gehört vollständig den Frauen. Sie haben es entwickelt und gebaut; die Frauen sind alleinige Besitzerinnen des Einkaufszentrums. Es ist das erste Zentrum in Mauretanien, das ganz und gar von Frauen entwickelt wurde".Bent Feitmat : "Wir halten zusammen, die Solidarität ist unsere Stärke. Wir sind eine Gruppe von Frauen, die füreinander da sind; wir haben dieses Einkaufszentrum mit unseren eigenen Mitteln gebaut. Wir haben den Banken alles zurückbezahlt, und deshalb gehört es nun uns ganz alleine".
Bent Feitmat: "Diese Frau ist auf Stoffe spezialisiert. Aus diesen Stoffen werden die Kleider der mauretanischen Frauen gemacht. Das sind wunderschöne Farben.
Bent Sid Ahmed Feitmat: In unserem Land herrscht für die Frauen eine besondere Situation. Ich weiß gar nicht, wie ich sie beschreiben soll. „Mouar al Mauritania hara“... das heißt so viel wie: “die mauretanische Frau ist frei”. Sie ist zwar Muslimin, aber unsere Gesellschaft ist sehr liberal. Die Frauen können reisen und Geschäfte machen, aber sie kümmern sich auch um ihre Familie, um ihren Ehemann und um den Haushalt. Die Familie ist wichtig, aber die Frauen können jeden Beruf ausüben, wie die Männer.
Die neue Regierung hat vorgeschrieben, dass auf den Kandidatenlisten der Kommunal- und Parlamentswahlen im nächsten Herbst 20 Prozent Frauen sein müssen.
Rückkehr nach Tiwilit. Hana, die Köchin, ist immer noch stolz auf ihr Telefon...Ahmed Ould Abdelouadou: Früher gab es hier kein Telefon; jetzt kann die Frau telefonieren. Bis nach Nouakchott ist es weit, 140 Kilometer. Aber das spielt keine Rolle mehr, denn jetzt hat sie ja Telefon.
Früher gab es hier gar nichts.
Reporter: - Damit hat sich alles geändert.
- Alles! Früher kam niemand hierher, um zu essen. Es gab nur ein paar Fischer und ein paar Kamelhirten.
Noch vor wenigen Monaten brauchte man mit dem Auto von Nouakchott bis Nouadhibou – auf holpriger Piste – einen guten Tag. Die Lastwagen, die die Hauptstadt mit teurem Obst und Gemüse aus Marokko versorgen, waren sogar zwei Tage unterwegs – Pannen und geplatzte Reifen nicht eingerechnet.
Heute schafft man die Strecke in durchschnittlich fünf Stunden.
Am frühen Nachmittag hält Ahmed, unser Chauffeur an. Es ist Zeit für das Freitagsgebet – trotz der Hitze. Der Islam ist hier seit Jahrhunderten verbreitet, es ist der Islam der Wüste, der Armen; ein toleranter Islam. In den Armenvierteln von Nouakchott soll es jedoch immer mehr radikale Elemente geben. Die politischen Häftlinge wurden nach dem Umsturz frei gelassen; doch an die 20 gewaltbereiter Islamisten sitzen weiterhin im Gefängnis.
Tag und Nacht rollen die Lastwagen, beladen mit Fisch, Obst, Gemüse und anderen Gütern zwischen Nouadhibou und Nouakchott. Auf der Trans-Sahara-Strecke gibt es bisher nur eine Tankstelle... und die hat kein Benzin. Wir halten erneut an... dieses Mal, um Treibstoff nachzufüllen. Jedes Fahrzeug nimmt auf die 470 Kilometer ein oder zwei Kanister mit. Die Benzinpreise sind vor einigen Monaten um 20 Prozent gestiegen. Das scheint paradox, da Mauretanien doch erst vor kurzem in den geschlossenen Club der erdölproduzierenden Länder Afrikas eingetreten ist.
Im Februar konnte in Chinguetti, 80 Kilometer vor der Küste von Nouakchott, das erste Erdöl gefördert werden; von diesem gigantischen Schiff aus...
Die momentane Produktion soll 50 bis 60.000 Barrel pro Tag betragen; das ist um einiges weniger als in Algerien oder Libyen. Doch die Förderung drei weiterer Vorkommen soll in Kürze beginnen, 20 Jahre lang soll das Öl sprudeln...Und daneben gibt es auch noch das Gas... Ungeahnte Einnahmequellen für eines der ärmsten Länder der Welt. Doch wie wird es mit seinen Schätzen umgehen?
Mohamed Aly Ould Sidi Mohamed : - Wir haben uns zwei Prinzipien verschrieben. Wir legen Wert darauf, im Bund der erdölfördernden Ländern zu sein, um eine Transparenz zu gewährleisten. Und wir haben einen nationalen Fonds gegründet, in den alle Einnahmen, die das Land durch das Erdöl hat, einfließen. Damit ist für alle genau ersichtlich, wie viel Mauretanien an Einnahmen hat. Und auch über die Ausgaben kann sich jeder genau informieren. Das alles wird international überwacht. Diese unverhofften Einnahmen sind ein Geschenk, dass wir in erster Linie dazu nutzen werden, um unseren Kampf weiter zu führen, unseren Kampf gegen die Armut im Land.
Dank des schwarzen Goldes wird das Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr um mehr als 25 Prozent steigen. Das ist beachtlich... doch im Land, das zu den „am wenigsten entwickelten Ländern der Erde“ zählt, gibt es viel zu tun. Das jährliche Durchschnittseinkommen pro Kopf beträgt 330 Euro.
Die Straße quer durch die Wüste ist immer der Gefahr von Sandstürmen ausgesetzt. Hier weht der Harmattan aus der Sahara... Die Netze, die die Dünen zurückhalten sollen, sind noch nicht besonders effizient.Wir erreichen Nouadhibou bei Sonnenuntergang... mit dem Gefühl, dass sich die Ereignisse in diesem so widersprüchlichen Land überstürzen. Scheich Saad Bouh Kamara : - Mauretanien befindet sich an einem Wendepunkt. Viele Dinge haben sich in kürzester Zeit geändert. Heute sieht man Mauretanier mit Handys, überall hängen Satellitenschüsseln, die Frauen zeigen sich öffentlich, unzählige Konsumprodukte werden aus dem Ausland importiert... Da könnte man schon glauben, dass sich unser Land völlig verändert hat. Andererseits sind die Mauretanier sehr traditionsverbunden. Sie sind Muslime, denen ihre Traditionen, ihre Kultur äußerst wichtig sind. Natürlich tauschen viele ihren Boubou gegen einen westlichen Anzug, aber welches Herz schlägt unter der Kleidung? Wir müssen ein neues Mauretanien aufbauen, das beide Seiten in sich vereint. Natürlich müssen wir uns anpassen, denn die Welt verändert sich ja ständig. Aber wohin wird sie sich entwickeln? Das ist die Frage.
Ein Staatstreich... das erste Erdöl... eine asphaltierte Straße, die endlich die beiden größten Städte des Landes verbindet... die Fischerei, das Eisenerz, vielleicht bald Gold... Mauretanien hat in den letzten 10 Monaten mehr Veränderungen erlebt als in den 50 Jahren seit der Unabhängigkeit. „Ehre, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit“, so lautet der Wahlspruch Mauretaniens. Das Land scheint alle Möglichkeiten zu haben, ihn in die Tat umzusetzen... aber wird die Bevölkerung mitziehen?







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