Interview mit Patrice Chéreau
Der Regisseur hatte seit seinem "Don Giovanni" bei den Salzburger Festspielen 1994 keine Oper mehr inszeniert. Mit Daniel Harding an der Spitze des Mahler Chamber Orchestra und glänzender Besetzung, unter anderem singen Elina Garanca, Barbara Bonney, Ruggero Raimondi und Stéphane Degout, dürfte die Aufführung in Aix-en Provence eines der Opern-Highlights dieses Sommers werden. Patrice Chéreau inszenierte seine erste Oper, "Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach, 1974 in Paris. Von 1976 bis 1980 legte er anlässlich des 100. Jubiläums der Uraufführung des "Rings des Nibelungen" in Bayreuth gemeinsam mit Pierre Boulez seine Interpretation der Wagner-Tetralogie vor. Der Erfolg war immens. Seither arbeitete er immer mit dem Kostümbildner Jacques Schmidt und dem Bühnenbildner Richard Peduzzi zusammen.
1979 inszenierte Chéreau an der Pariser Oper die Gesamtfassung von Alban Bergs "Lulu". Am Ende der Spielzeit 1989/1990 verließ er das Pariser Théâtre des Amandiers, das er seit 1982 mit Catherine Tasca geleitet hatte. Danach inszenierte er 1992 Bergs Oper "Wozzeck" am Pariser Théâtre du Châtelet und 1994 Mozarts "Don Giovanni" in Salzburg.Links
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