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Donnerstag, 8. Juli 2010,ab 20.15 Uhr - 05/07/10

Roots

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Montag, 12. Juli 2010

14:45
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Meine Wiederholung
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In den Straßen der Bronx

New York, in den 60er Jahren: Der neunjährige Calogero, Sohn italienischer Einwanderer, lebt mit seinen Eltern in der Bronx. Eines Tages wird der Junge Zeuge eines Mordes auf offener Straße...

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Montag, 12. Juli 2010 um 14.45 Uhr

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In den Straßen der Bronx
(Usa, 1993, 109mn)
ARD
Regie: Robert De Niro
Kamera: Reynaldo Villalobos
Musik: Butch Barbella, Jeffrey Kimball
Schnitt: David Ray, Robert Q. Lovett
Darsteller: Chazz Palminteri (Sonny), Francis Capra (Calogero neunjährig), Lillo Brancato (Calogero Agnello 17-jährig), Robert De Niro (Lorenzo Agnello), Taral Hicks (Jane Williams)
Autor: Chazz Palminteri
Produktion: Penta Entertainment, Tribeca Productions
Produzent: Jane Rosenthal, Jon Kilik, Robert De Niro

16:9 (Breitbildformat)

New York, in den 60er Jahren: Der neunjährige Calogero, Sohn italienischer Einwanderer, lebt mit seinen Eltern in der Bronx. Eines Tages wird der Junge Zeuge eines Mordes auf offener Straße. Beim Polizeiverhör deckt Calogero den Täter, eine lokale Mafiagröße namens Sonny, der ihm daraufhin einen Job als Laufbursche anbietet. Gegen den Willen des Vaters entwickelt sich zwischen Arbeitersohn und Mafiaboss eine ungewöhnliche, langanhaltende Freundschaft ...

Im Jahr 1960 genießt der neunjährige Italo-Amerikaner Calogero Agnello mit seinen Freunden den heißen Sommer in den Straßen der New Yorker Bronx. Sein Vater, ein allseits beliebter, hart arbeitender Busfahrer, ist stets darum bemüht, den Sohn von den dunklen Seiten des Viertels fernzuhalten. Doch die Stammkneipe der lokalen Mafiosi ist nicht weit und im Gegensatz zum Vater zeigt sich Calogero fasziniert von den elegant gekleideten, mächtig wirkenden Männern in ihren luxuriösen Wagen. Sein größtes Vorbild aus der Verbrecherbande ist Sonny, der Mafiaboss.
Eines Tages beobachtet Calogero, wie Sonny auf offener Straße einen Mann kaltblütig erschießt, doch bei der Gegenüberstellung auf der Polizeiwache deckt der Junge sein Idol. Im Gegenzug will Sonny ihn als seinen persönlichen Laufburschen engagieren, denn er wittert ein neues "Talent".
Calogeros Vater hingegen reagiert voller Zorn auf das unmoralische Jobangebot. Der rechtschaffene Arbeiter will seinen Sohn vor der Welt des organisierten Verbrechens schützen, weshalb er seinem Sohn den Umgang mit den gefährlichen Männern strikt verbietet. Dennoch reißt der Kontakt zwischen Calogero und Sonny nicht ab: Im Laufe der Jahre entwickelt sich eine Art freundschaftliche Vater-Sohn-Beziehung zwischen dem alten Gangster und dem heranwachsenden Jungen.
Acht Jahre später: Aus dem kleinen Calogero ist ein gut aussehender Teenager geworden, der nach wie vor die meiste Zeit im Sommer mit seinen Freunden auf der Straße verbringt. Und noch immer steht der mittlerweile 17-jährige Calogero zwischen seinem leiblichen Vater und seinem väterlichen Freund, fühlt sich hin- und hergerissen zwischen den Verboten der wohlmeinend-strengen Autoritätsperson und den cleveren Ratschlägen seines Idols.
Als sich Calogero in seine dunkelhäutige Mitschülerin Jane verliebt, gerät er erneut in einen Gewissenskonflikt: Bei seinen Italo-Freunden sind alle Afro-Amerikaner zutiefst verhasst, und auch sein Vater zeigt sich nicht erfreut über die "Wahl" seines Sohnes. Der weltoffene Sonny hingegen ermutigt den Jungen, auf sein Herz zu hören. Doch bereits nach kurzer Zeit droht die Beziehung zwischen Jane und Calogero zu zerbrechen, als seine italienischstämmigen Freunde ein paar schwarze Kids brutal zusammenschlagen, mitunter Janes kleinen Bruder.

"In den Straßen der Bronx" markiert den Beginn der Regiekarriere des oscarprämierten Schauspielers Robert De Niro ("Taxi Driver", "Wie ein wilder Stier"). Sein viel beachtetes, humorvolles und zugleich tragisches Regiedebüt überzeugt durch eine hohe atmosphärische Dichte, geprägt von emotionalen Zwischentönen und einem Gespür für das Lebensgefühl der "Swinging Sixties". Doch trotz des sensibel-nostalgischen Blickwinkels werden die Schattenseiten jener Epoche - das extreme Sozialgefälle, die verstärkte Kriminalität und die eskalierenden Rassenkonflikte der 60er Jahre - in der Handlung nicht ausgespart. Die beiden Erzieher- und Vorbildfiguren Calogeros werden präzise und differenziert dargestellt, statt in hartem Schwarz-Weiß Licht gezeichnet. Neben De Niro in der Rolle des besorgten Familienvaters beeindrucken insbesondere die Schauspieler Lillo Brancato ("Mr. Bill") als jugendlicher Calogero sowie Chazz Palminteri ("Der Hochzeitstag"), der als Mafiaboss sowohl für die Verbrechen "in den Straßen der Bronx" als auch für das Drehbuch der einfühlsam erzählten Coming-of-Age Geschichte verantwortlich ist: Diese basiert auf Palminteris gefeiertem, gleichnamigen Theaterstück "A Bronx Tale".



Montag, 8. August 2011

09:55
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Meine Wiederholung
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Joan Baez

How Sweet the Sound

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Montag, 8. August 2011 um 09.55 Uhr

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Joan Baez
(Usa, 2009, 84mn)
SWR
Regie: Mary Wharton

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Das Gewissen einer Generation: Die politisch engagierte Folksängerin Joan Baez sang im Luftschutzbunker, während draußen die Bomben fielen. Aber sie ist auch eine der wichtigsten und bekanntesten Vertreterinnen der Folkmusik. Seltene Archivaufnahmen und sehr persönliche Interviews mit Bob Dylan, Reverend Jesse Jackson, Roger McGuinn und vielen anderen machen den Dokumentarfilm zu einem sehr persönlichen und historischen Porträt zugleich.

In einem ersten umfassenden Dokumentarfilm über Joan Baez werden sowohl die Privatperson Baez als auch ihre Karriere, ihre Geschichte als Live- und Studiomusikerin und ihr bemerkenswerter Weg als Menschenrechtsaktivistin beleuchtet. Historische Aufnahmen zeigen Joan Baez bei ihrem umstrittenen Besuch in Nordvietnam, wo sie mit den Einwohnern von Hanoi während der heftigsten Luftangriffe des Kriegs betet, aber auch Martin Luther King Jr., der der inhaftierten Joan Baez einen Solidaritätsbesuch abstattet.
Musikalische Aufnahmen vom legendären Auftritt auf dem Newport Folk Festival 1959 oder eines frühen Auftritts im historischen Club 47 in Cambridge werden mit Interviews mit bekannten Persönlichkeiten wie David Crosby, Bob Dylan oder Reverend Jesse Jackson zu einer dichten Erzählung verwoben. Der Dokumentarfilm gibt in bisher nicht dagewesener Art und Weise Einblick in das Leben der Künstlerin und Aktivistin, die 2010 mit 68 Jahren erneut auf einer internationalen Tournee unterwegs war.

Die Originalfassung des Dokumentarfilms wurde für die vielfach preisgekrönte Non-Fiction-Reihe American Masters der New Yorker Firma WNET produziert.




Mittwoch, 28. Juli 2010

03:00
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Festival!

Newport Folk Festival 1963 - 1966

DETAILS

Mittwoch, 28. Juli 2010 um 03.00 Uhr

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Festival!
(Usa, 1967, 97mn)
ARTE F
Regie: Murray Lerner

Stereo

Ob Bob Dylan, Joan Baez oder Johnny Cash: Beim Newport Folk Festival standen sie alle auf der Bühne. Die entscheidenden Festivaljahre von 1963 bis 1966, in denen sich der tiefgreifende Wandel innerhalb der Folkmusik vollzog, werden in diesem Dokumentarfilm mit Blick auf seine Akteure und Zuschauer, die Musiker und ihre Fans beleuchtet.

Das Folkfestival von Newport war das erste bedeutende Folkmusikfestival in den Vereinigten Staaten. Es wurde 1959 von Georges Wein ins Leben gerufen, der 1954 bereits das Newport Jazz Festival gegründet hatte. 1960 und 1961 pausierte das Festival, aber 1962 konnte Wein es mit Unterstützung von Pete Seeger und Theodore Bikel fortsetzen. Das nicht gewinnorientierte Festival vereinte traditionelle und nicht-traditionelle Sänger und empfing trotz seiner Folkmusikausrichtung Künstler wie den eher dem Blues verpflichteten Howlin' Wolf und den Country-orientierten Johnny Cash. Zusammen mit dem in den 60ern aufblühenden Blues Revival ermöglichte es vielen seit den 40ern in Vergessenheit geratenen Künstlern eine Wiederentdeckung. Das Festival von 1963 zählte 45.000 bis 70.000 Zuschauer, überwiegend Gymnasiasten und Studenten.
Die Leitfiguren des Festivals und der neuen Folkmusikwelle überhaupt waren natürlich Joan Baez und Bob Dylan (sie beteiligten sich auch 1964 wieder), Peter, Paul & Mary, aber auch Judy Collins, Johnny Cash, Howlin' Wolf, Odetta, Donovan, Mike Bloomfield, die Paul Butterfield Blues Band, Mississippi John Hurt, Pete Seeger, Buffy Sainte-Marie. Ein wichtiger Akteur war auch das Publikum selbst, dem der Film lange Interviewteile widmet.

Der schwarzweiß gedrehte Film ist ein Gesellschaftsdokument. Er zeugt von einer Jugend, deren Verhalten und Interessen sich nicht grundlegend von denen der Jugend auf heutigen Festivals unterscheiden. Er würdigt die musikalischen Leistungen ebenso wie die mit der Folkmusik verbundene pazifistische Protestbewegung der damaligen Zeit.



Erstellt: 03-05-10
Letzte Änderung: 05-07-10


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