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21.05.2005 - 00.05 : metropolis - 19/05/05

Sammler

Folgen sie uns in das glamouröse Ambiente einer exklusiven Gesellschaft, in stilvolle Häuser voller Kunst. Wir besuchen Pierre Bergé in Paris, den Mann an der Seite von Yves Saint Laurent und wir reisen in die Schweiz, in das Renaissance-Schloss von Uli Sigg, einem Industriellen und ehemaligen Botschafter in China. Kunstsammler und ihre Geschichten sind Thema eines Buches, das jetzt in Deutschland und später im Herbst in Frankreich erscheinen wird.

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Die Kunstberaterin Susanne van Hagen und der Fotograf Philippe Chancel erhielten Zutritt zu insgesamt 22 Häusern, in denen Kunst gesammelt wird. Meist private, zum Teil aber auch öffentlich zugängliche Häuser, wie die Stiftung "Pierre Bergé & Yves Saint Laurent" im ehemaligen Firmensitz des weltberühmten Modehauses in Paris.

Pierre Bergé & Yves Saint Laurent
Andy Warhols Portrait des jungen Yves Saint Laurent, Meisterwerke der klassischen Moderne von Henri Matisse, George Braque und Picasso zählen zum Besitz der beiden Mode-Zaren. In der neugegründeten Stiftung von "Pierre Bergé & Yves Saint Laurent" werden Arbeiten ihrer privaten Sammlung gezeigt. Momentan sind das Zeichnungen des Amerikaners Robert Wilson. In der ihm typischen, theatralischen und ästhetisierenden Art setzt er berühmte französische Fabeln in Szene. Wer nachfragt, darf auch einen Blick in die ehemaligen Modesalons werfen. Dort sind Skizzen von Yves Saint Laurent ausgestellt. Kostbare Meisterwerke hängen in Pierre Bergés und Yves Saint Laurents Häusern. Das Bild von James Ensor, unter dem sich der Multimillionär fotografieren lässt, ist nur einer seiner kostbaren Schätze. Weil er den Impressionisten Eduard Manet liebt, verehrt und demzufolge auch sammelt, wohnt er in dessen Geburtshaus in Paris. Er kann es sich leisten.

Uli Sigg
Einem Anderen, der wohl Spuren hinterlassen wird, folgen wir in die Schweiz. Auf ein Wasserschloss in einem Privatsee. Ein Ort, den wir nicht verraten sollen, denn das Haus ist bis unters Dach voller Kunstschätze. Uli Sigg, Vorstandsvorsitzender, Vizepräsident, Industrieller und Diplomat. Einblicke in seine Sammlung, die so außergewöhnlich ist wie der Hausherr selbst, werden nur privaten Besuchern des Schlosses gewährt. Im Sommer werden große Teile seiner Sammlung im Berner Kunstmuseum präsentiert. "Mahjong" soll die Show heißen, so wie das populäre chinesische Spiel - ein publikumswirksamer Titel. Der Kurator wählt seit Monaten gemeinsam mit dem Sammler aus. Es soll ein Großereignis werden, wie alles, was Uli Sigg in Angriff nimmt.


Alle 22 Sammler, die das Autorenteam für das Buch in ihren Häusern besuchte, haben die gleiche große Leidenschaft für die Kunst. Und sie können es sich leisten, mit ihr zu leben.
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Buch
Irene Gludowacz/Susanne van Hagen/Philippe Chancel
Kunstsammler und ihre Häuser
Mit einem Vorwort von Pierre Bergé
ISBN 3-89660-247-0
Erscheinungstermin 28. Mai 2005
Beim Knesebeck Verlag
>> Website des Verlags

Ausstellung
Bilder der Sammlung Yves Saint Laurent
sind vom 23. Juni bis zum 30. August 2005
in Sankt-Peterburg ausgestellt
Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent
1 rue Léonce Reynaud
75116 Paris
Tel: 0033 1 44 31 64 00
>> Homepage der Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent

Mahjong - Chinesische Gegenwartskunst aus der Sammlung Sigg
vom 12. Juni bis 16. Oktober 2005
Kunstmuseum Bern
Hodlerstrasse 12
3000 Bern
Tel: 0041 31 328 09 44
>> Homepage des Museums

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Metropolis
Samstag, den 21. Mai 2005 um 00.05 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 22. Mai um 18.05 Uhr
Redaktion: WDR
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Erstellt: 19-05-05
Letzte Änderung: 19-05-05


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