1983 wurde das Solo „Blue Lady“ der US-amerikanischen Tänzerin und Choreographin Carolyn Carlson am Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt. Zehn Jahre lang ging das Stück um die Welt. Bei der Tanzbiennale von Lyon 2008 brachte Carlson zusammen mit dem finnischen Tänzer Tero Saarinen eine Neuinterpretation unter dem Titel „Blue Lady revisited“ heraus. Sie wird im März im Pariser Théâtre National de Chaillot gezeigt. Aus diesem Anlass traf „Metropolis“ die beiden Künstler und wurde Zeuge der reizvoll mit den Geschlechterrollen spielenden Umwandlung der „Lady“ in einen Mann.
Im April kommen „Die 39 Stufen“, „Jung und unschuldig“ und „Eine Dame verschwindet“, drei Meisterwerke aus Alfred Hitchcocks britischer Zeit, in Frankreich wieder in die Kinos. Aus diesem Anlass verrät Metropolis drei „Tricks“, mit denen der Regisseur die unerträgliche Spannung erzeugte, die seinen Erfolg begründete.
Wie seine Freunde Jean-Pierre Marielle und Philippe Noiret wurde Jean Rochefort (Jahrgang 1930) Anfang der 1960er-Jahre zu einem der populärsten französischen Filmschauspieler. Bei den Dreharbeiten zu „Cartouche der Bandit“ (1962) entdeckte er seine Leidenschaft für Pferde. Seitdem züchtet er Vollblutrennpferde und hat sein eigenes Gestüt. Kürzlich beendete er zusammen mit Delphine Gleize einen Dokumentarfilm über die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Pferd. Um diese Frage geht es auch in dem Gespräch, das er „Metropolis“ in seiner Pariser Wohnung gewährte. Darin bekennt er, dass der Reitsport seine Karriere nachhaltig prägte und ihn das Verhalten des Pferdes sogar bei der Gestaltung von Filmrollen beeinflusste.
Anlässlich der bis zum 19. Juli im Pariser „Centre Pompidou“ gezeigten Ausstellung beleuchtet der Kunstkritiker Hector Obalk die Akte im Werk von Lucian Freud.
Überzeugt von der Idee, dass Poesie alle Leiden heilen kann, verbreiten sich Schauspieler des Théâtre de la Ville de Paris in Bibliotheken, Mediotheken und anderen kulturellen Orten. Als Ärzte verkleidet, empfangen sie den Leser in ihrer 15-minutigen Sprechstunde. Je nach „Patient“ liest der„Arzt“ ihm entsprechende Gedichte vor und verschreibt Rezepte.
Oder wie man erleichert diese Sprechstunde verlässt, inklusiv einer hochpoetischen Verschreibung, die aufs Wort genau zu beachten ist, um alle positiven Wirkungen verspüren zu können.
Allgemeiner bekannt wurde der Reichtum der äthiopischen Musik erst durch Jim Jarmuschs Film „Broken Flowers“ (2005), dessen Soundtrack der Regisseur vom „Vater des Ethio-Jazz“, Mulatu Astatke, komponieren und einspielen ließ. Doch die Musik Äthiopiens ist aufgrund der Geschichte des afrikanischen Landes, das als einziges des Kontinents nicht kolonisiert wurde, in ihrer Vielfalt einzigartig. In den 60er-Jahren wurde Addis Abeba „Swinging Addis“ genannt. Musiker, die meist aus den Militärkapellen oder dem Palastorchester stammten, verdienten sich ein Zubrot in den Clubs und Bars der Hauptstadt. „Metropolis“ interviewt die bedeutenden äthiopischen Musiker Mahmoud Ahmed, Alèmayèhu Eshèté und Mulatu Astatke sowie den Franzosen Francis Falceto, der die CD-Reihe „Éthiopiques“ herausbrachte.







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