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Mein Leben mit der Mauer

Romy Straßenburg und Eva John haben sich auf die Suche nach jenen Männern und Frauen gemacht, die bis November 1989 mit und trotz der Mauer gelebt haben.

Mein Leben mit der Mauer

Greif zur Feder, Kumpel! - 14/10/09

Schreibender Parteiarbeiter

Gerhard Kowalski erinnert sich an die Regeln, die er als Journalist befolgen musste. Falls es mal keine Orangen gab, kam es nicht in Frage darüber zu reden.


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Wenn ein Journalist einen Journalisten interviewt, ist das immer etwas merkwürdig.
Als Eva und ich den Interviewtermin ausmachen, freut sich Monsieur Kowalski auf das „Treffen unter Kollegen“, mit Eva allemal, denn er hat Französisch studiert. Ein Interview also, das unseren Beruf, unsere tägliche Arbeit betrifft. Wie war das wohl, als Journalist in der DDR zu arbeiten, wo eingeschränkte Pressefreiheit herrschte und Journalisten die Ideologie des sozialistischen Staates vertreten sollten?

Gerhard Kowalski war 18 Jahre lang Korrespondent für den Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienst der DDR (ADN) - in Warschau, Moskau und Budapest. Daneben befasste er sich leidenschaftlich gern mit dem Thema Raumfahrt. Zwei Jahre nach dem Mauerfall wird der ADN vom Deutschen Depeschendienst (ddp) übernommen, Kowalski eingeschlossen.



Die DDR-Bürger dürfen ins Ausland reisen, der ehemalige Korrespondent verbringt die letzten Berufsjahre im Inland...



Als freier Autor widmet er sich heute ganz der Raumfahrt. Seine Publikationen sind im Jubiläumsjahr der ersten Mondlandung gefragt.
Im Keller seines Hauses hat er ein Archiv angelegt. Es erzählt ein Stück deutscher Pressegeschichte, Kowalski ist Teil von ihr.

Erstellt: 18-08-09
Letzte Änderung: 14-10-09


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