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Montag, 11. Mai um 23.10 Uhr

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Premiere

Montag, 11. Mai um 23.10 Uhr

Premiere

Ein Schwerpunkt über die heute Zwanzigjährigen - 22/05/09

Schwerpunkt "Leben mit 20"

Donnerstag, 2. April 2009

00:15
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KurzSchluss - Das Magazin

Sondersendung "Leben mit 20"

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"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

Zum Dossier Kurzschluss - Das Kurzfilm-Magazin

Donnerstag, 2. April 2009 um 00.15 Uhr

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KurzSchluss - Das Magazin
(Frankreich, 2009, 59mn)
ARTE F
Produzent: 3XPLUS

16:9 (Breitbildformat)

ARTE hat als einziger Fernsehsender ein eigenes Kurzfilm-Magazin. "KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

(1): Begegnungen - Yann Piquer
Der Produzent und Filmemacher Yann Piquer spricht in KurzSchluss über die zeitaufwendigen Produktionsarbeiten zu der Kurzfilmreihe "Leben mit 20".

(2): Making of - Emmanuel Bellegarde
Im Anschluss an die Ausstrahlung seines Kurzfilms "Ein Heldenleben" berichtet uns der französische Filmemacher Emmanuel Bellegarde von den Dreharbeiten.


Sonntag, 26. April 2009

03:00
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Leben mit 20

Der 20-jährige Brüsseler Student Gregory gesteht seiner Kommilitonin Liv seine Liebe und kassiert gleich eine Abfuhr...

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Sonntag, 26. April 2009 um 03.00 Uhr

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Leben mit 20
(Belgien, 2008, 72mn)
RTBF / ARTE
Regie: Nicole Palo
Kamera: Serge Hannecart
Musik: Dan Klein, Greg Remy
Schnitt: Frédérique Broos
Darsteller: Eric Castex, Fabrice Murgia, Fleur Lise Heuet, Pierre Lognay
Autor: Nicole Palo
Kostüme: Gaëlle Fierens
Produktion: ARTE, Cinéastes associés, RTBF

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Der 20-jährige Brüsseler Student Gregory gesteht seiner Kommilitonin Liv seine Liebe und kassiert gleich eine Abfuhr. Sie hat ihn noch nicht einmal wahrgenommen. Liv hat nur noch Augen für den wesentlich reiferen Ilia, in dem sie glaubt, ihre große Liebe gefunden zu haben. Auf der Schwelle zum Erwachsensein müssen beide erfahren, wie es ist, wenn man sich zum ersten Mal die Finger an der Liebe verbrennt.

"Das Leben ist nicht mehr als eine Entscheidung: Ignoriere die Leere und halte durch." Gregory blickt von der Dachkante eines Hauses und sinnt über die Abgründe des Daseins nach. Er ist 20 Jahre alt, fühlt sich fremd in der eigenen Haut und weiß nicht, nach was er suchen soll, um glücklich zu sein.
Eines Tages bemerkt er Liv im Hörsaal, die von da an seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Endlich wieder ein Grund morgens aufzuwachen! Er folgt ihr überall hin, aber sie scheint ihn nicht zu bemerken, bis er eines Tages mit der Tür ins Haus fällt. Er spricht allgemein lieber ein Wort zu wenig als zu viel und auch in diesem Fall schmückt er sein "Ich liebe dich" nicht weiter aus. Doch Liv zeigt sich von seiner Erklärung nicht weiter berührt, macht auf dem Absatz kehrt und lässt Gregory mit langem Gesicht stehen.
Alles, wovon Gregory träumt, erfährt Liv gerade mit einem Anderen, einem Älteren, einem Erfahrenen. Jede freie Minute teilt sie mit Ilia, dem russischen Immigranten, der vor dem Tschetschenienkrieg geflüchtet ist. Die aufregende Affäre hat ein jähes Ende, als Ilia von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Nun muss auch Liv erfahren, wie es sich anfühlt, wenn das Verlangen nach dem anderen nicht erwidert wird.

"Leben mit 20" führt mit Augenzwinkern vor, wie es ist, 20 Jahre alt zu sein und an der Schwelle zum Erwachsensein zu stehen. Anhand von Liv und Gregory gibt der Film vergleichend Einsicht in die Sorgen und Gedanken einer 20-jährigen jungen Frau und eines gleichaltrigen jungen Mannes. Die beiden Studenten sind gerade in der Hochphase ihrer persönlichen Entwicklung. Sie überdenken sich selbst, sinnieren über ihre Wünsche und Ziele, machen ihre ersten ernsthaften Erfahrungen mit der Liebe und ertasten ihre Grenzen. Vom prickelnden Hochgefühl bis zur abgrundtiefen Traurigkeit erleben sie ihren Alltag mit höchster Intensität. Alle Sinne laufen auf Hochtouren und darum tut es besonders weh, zum ersten Mal an der Liebe zu leiden.
Nach mehreren Kurzfilmprojekten drehte die amerikanisch-belgische Regisseurin Nicole Palo 2005 mit "Anna ne sait pas" ihren ersten Kurzspielfilm auf 35 Millimeter, der bei mehreren Festivals, unter anderem beim "Short Cuts"-Festival in Köln lief. Palo ist eine von zwei Gewinnern des "Cinéastes Associés"-Wettbewerbs um die Förderung eines Mikro-Budget-Spielfilmprojekts. Mit "Get Born" konnte sie so 2008 ihren ersten Spielfilm verwirklichen, der beim 23. FIFF, dem ältesten internationalen Festival des französischsprachigen Films, im "Emile Cantillon"-Wettbewerb für Regiedebüts lief.
Die Initiative der "Cinéastes Associés" hat zum Ziel, junge Talente zu fördern und erfahrenen Cineasten zu ermöglichen, über ihre gewohnten Grenzen hinaus zu experimentieren. Seit 2008 werden pro Jahr zwei vielversprechende Filmprojekte ausgewählt und deren Verwirklichung von ARTE, vom belgischen Sender RTBF und von der französischen Gemeinschaft Belgiens gefördert. "20 Jahre alt sein" war das Thema des 2008 zum ersten Mal stattfindenden Wettbewerbs und neben Nicole Palos "Get Born" wurde Tom Geens' Projekt "Menteur" selektiert.
John Engel ist der Produzent der beiden ersten Spielfilmprojekte, die die "Cinéastes Associés" unterstützen. Der Belgier hat lange Zeit in Amerika mit bekannten Regisseuren wie Tim Burton, Brian De Palma und Neil Jordan ("Interview mit einem Vampir", 1994) gearbeitet.
Bei der Besetzung der Rollen für "Leben mit 20" fiel die Wahl auf eher unbekannte Gesichter. Fleur Lise Heuet hat in der Rolle der Liv ihr Debüt als Schauspielerin. Pierre Lognay, der Grégory verkörpert, hatte zuvor einen Auftritt in Pierre-Paul Renders "Mister Average - Der Mann für alle Fälle" (2006).
Eric Castex spielte die Hauptrolle in mehreren belgischen Kurzfilmen. Darunter "Dans l'ombre des sapins" (1996, Regie: Vincent Merveille), "Correspondance" (1993, Regie: Dominique Witorsky) und "XYZ" (1992, Regie: Vincent Merveille).


Sonntag, 3. Mai 2009

03:00
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Lügner

Antoine Malo erträgt es nicht länger, von seinem jüngeren Bruder permanent in den Schatten gestellt zu werden...

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Sonntag, 3. Mai 2009 um 03.00 Uhr

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Lügner
(Belgien, 2008, 77mn)
RTBF / ARTE
Regie: Tom Geens
Kamera: Jérôme Vansteenkist
Musik: The Liars
Schnitt: Sophie Vercruysse
Darsteller: Christelle Cornil, Corentin Lobet, Hélène Theunissen, Jean-Benoît Ugeux, Luc Brumagne
Autor: Tom Geens
Kostüme: Gaëlle Fierens
Ausstattung: Valérie André
Produktion: ARTE, Cinéastes Associés, RTBF
Produzent: John Engel
Redaktion: Arlette Zylberberg, Barbara Häbe, Carine Bratzlavsky

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Der 25-jährige Antoine Malo erträgt es nicht länger, von seinem jüngeren Bruder permanent in den Schatten gestellt zu werden. Der Druck seiner ehrgeizigen Familie lastet so schwer auf seinen Schultern, dass er sich verzweifelt in den Bewerbungskampf um einen Posten stürzt, den er, wenn überhaupt, nur mit erfundenen Qualifikationen erreichen könnte. Antoine muss erfahren, dass er mit seiner Lügenfassade nicht weit kommt und dass auch innerhalb der eigenen Familie nicht alles Gold ist, was glänzt ...

Neben seinem jüngeren, überaus ehrgeizigen Bruder Daniel, der beruflich alles im Griff hat und dessen neuer BMW vor der Haustür blitzt, sieht der 25-jährige Antoine Malo als Verkäufer in einem Baumarkt blass aus. Es keimt der Wunsch in ihm, endlich auch die Eltern zu beeindrucken und von der Familie akzeptiert zu werden. Vor allem von seinem Vater, der auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken kann und für seinen wenig ehrgeizigen Sohn nur ein müdes Lächeln übrig hat, möchte Antoine beweisen, dass er auch anders kann.
Wie besessen macht er sich auf die Suche nach einem Posten, der seinen Vater beeindrucken würde - auch wenn er seine tatsächlichen Qualifikationen weit überschreitet. Mit Biegen und Brechen stellt er eine Bewerbungsmappe zusammen, übt hinter verschlossenen Türen seriös zu lachen und hangelt sich von Vorstellungsgespräch zu Vorstellungsgespräch. Er verstrickt sich in einem Geflecht aus Lügen und der anstrengende Bewerbungsmarathon geht für den Eigenbrötler - wie zu erwarten - letztendlich ohne Erfolg aus.
Weder seine Familie noch seine Freundin darf davon etwas wissen. Und erst recht nicht davon, dass er sich bei seinem Baumarktjob schon länger nicht mehr hat blicken lassen. Um sich nicht dem Spott der anderen auszusetzen, gibt Antoine vor, einen neuen Job in höherer Position zu haben. Mit allen Mitteln versucht er, die Fassade aufrechtzuerhalten. Während alle glauben, Antoine sei bei der Arbeit, treibt dieser sich in seiner Zurückgezogenheit und Erfolglosigkeit allmählich selbst in den Wahnsinn.
Das Blatt wendet sich erst, als Antoine feststellt, dass der Ruhm seines eigenen Vaters, der ihn seit jeher als Taugenichts etikettiert hat, auf überaus wackeligen Beinen steht.

"Lügner" ist die Geschichte des Mittzwanzigers Antoine, der dem Druck der Familie, die ihn stets mit seinem erfolgreichen Bruder vergleicht, nicht mehr länger standhalten kann. Die Bewerbungsthematik ist in der heutigen Zeit, in der sich beruflich alles um die richtige Selbstvermarktung dreht, überaus aktuell. Tom Geens ist es gelungen, die bedrückende Situation des ausbleibenden Erfolgs fühlbar zu machen, ohne dabei in klischeehaft deprimierende Tiefen abzurutschen.
Tom Geens ist einer der beiden Gewinner des "Cinéastes Associés"-Wettbewerbs um ein Mikro-Budget-Spielfilmprojekt. Die Initiative der "Cinéastes Associés" hat zum Ziel, junge Talente zu fördern und erfahrenen Cineasten zu ermöglichen, über ihre gewohnten Grenzen hinaus zu experimentieren. Seit 2008 werden pro Jahr zwei vielversprechende Filmprojekte ausgewählt und deren Verwirklichung von ARTE, vom belgischen Sender RTBF und von der französischen Gemeinschaft Belgiens gefördert. "20 Jahre alt sein" war das Thema des 2008 zum ersten Mal stattfindenden Wettbewerbs, in dem neben Tom Geens' Projekt "Lügner" Nicole Palos "Leben mit 20" selektiert wurde.
Der Belgier Tom Geens hatte in der Werbebranche Fuß gefasst, bevor er in London die Regiearbeit für sich entdeckte. Zwischen 1998 und 2008 drehte er 14 Kurzfilme, für die er auch die Drehbücher schrieb. Mit "Shame" (2005), "Wrong" (2005) und "Compassion" (2006), die zum Teil bereits mehrfach prämiert wurden, hatte er bisher auf dem Terrain des Kurzfilmes seinen größten Erfolg.
Jean-Benoît Ugeux, hier in der Rolle des Antoine, debütierte auf der großen Leinwand 2003 in "Maria Dolores" von Wayn Traub. Darauf folgte eine Rolle in "Mon Ange" (2004, Regie: Serge Frydman), in dem Vanessa Paradies die Hauptrolle spielte. Für seine Hauptrolle in "Retraite" (2004, Regie: François Pirot) wurde er 2005 mit dem Großen Preis beim Festival "Le Court en dit long" in Paris und 2006 beim "Premiers Plans"-Festival in Angers als bester Darsteller geehrt. 2007 wurde sein Spiel in Joachim Lafosses "Ça rend heureux" abermals in Angers mit dem Großen Preis ausgezeichnet.






28. April 2009 - 23.00 Uhr
Rebellisch und gehorsam
Jugend unter Diktatoren. 120 Min./ ARTE / ARTE F
Auch heute leben noch zahlreiche Menschen in diktatorisch regierten Ländern. So besteht in Europa mit Weißrussland die letzte kommunistische Diktatur. Der Themenabend zeigt, wie sich junge Menschen dort gegen die permanente Bevormundung zur Wehr setzen. Derweil lockert die Zentralregierung in China ihren ideologischen Griff. Studentinnen der Universität Nanking beweisen, dass der Einzug der Moderne Chinas Jugend auch mehr Freiheiten gebracht hat. ARTE zeigt diesen Themenabend innerhalb des Programmschwerpunkts "Leben mit 20".



11. Mai 2009 - 23.30 Uhr
Twenty Show - Der Film
Dokumentarfilm, Frankreich 2008, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Godefroy Fouray, François Vautier
50 fiktive Video-Blogs, die auf MySpace und ähnlichen Internetseiten zu sehen waren, sind Grundlage dieser Dokumentation. Entstanden ist eine Momentaufnahme des Lebensgefühls der heute 20-Jährigen, die sowohl die erfundenen "Webisoden" als auch die tatsächlichen Reaktionen der User auf die Videotagebücher einbezieht. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts "Leben mit 20".


11. Mai 2009 - 00.40 Uhr
Von Hitler keine Rede - Jugend 1963
16:9 / 88 Min.
Dokumentarfilm, Frankreich 1963, ARTE F, Synchronfassung
Regie: Bertrand Blier
Bertrand Blier stellt in seinem Dokumentarfilm aus dem Jahr 1963 elf junge Menschen zwischen 15 und 20 Jahren vor. Aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen stammend, erzählen sie von sich und ihren Vorstellungen über ihre Zukunft. Sie stehen nicht stellvertretend für alle Jugendlichen ihrer Zeit, sondern sprechen für sich selbst. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts "Leben mit 20".

Erstellt: 01-04-09
Letzte Änderung: 22-05-09