Dass das Leben von Ian Dury aber erinnernswert ist, zeigt Mat Whitecross in seinem neuesten Film. Der Co-Regisseur von "Road to Guantanamo" hat dabei ein Biopic erschaffen, das wild und ungezähmt ist. Mit dem notwendigen Tiefgang erzählt Whitecross eine Geschichte, die nicht nur viel über das Leben und die Person Ian Dury aussagt, sondern auch ein Bild der damaligen Gesellschaft und des vorherrschenden Zeitgeists der späten 70er, frühen 80er Jahre entwirft.
Mat Whitecross:
"Die Musik, die Ian und seine Band in den 70ern und 80ern machten, ist inspirierend, verrückt, anarchisch. Eine Mischung aus Musical, Punk und Funk und sie ist bizarr. Sie hätte nicht funktionieren sollen und tat es doch. Und das inspirierte mich. Das müsste Mainstream sein. In den 70ern war er der größte Star in England. Heute sind die großen Stars alle genormte Pop-Bands. Wir müssten die alle rausschmeißen, neu anfangen und einen neuen Ian Dury finden!"
Das Leben von Ian Dury, dem der Krebs 2000 ein Ende setzte, war vielseitig. Er war Schauspieler, Musical-Autor und UNICEF-Botschafter. Seine Musik bleibt dennoch das prägendste Vermächtnis.
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