Der russische Journalist Andreï Karpov lebt seit einigen Jahren mit seiner französischen Freundin, der Lehrerin Claire, in Paris im Exil. Als er von der Ermordung seiner russischen Journalistenkollegin Anna Politkowskaja erfährt, reist er umgehend nach Moskau, um auf deren Beerdigung zu gehen und im Anschluss daran vor Ort über die Hintergründe ihres Todes zu recherchieren.
Als Claire tagelang kein Lebenszeichen von Andreï erhält, macht sie sich angsterfüllt auf die Suche nach ihm. Ihre Nachforschungen führen sie zunächst nach Moskau, wo sie sich mit düsteren Geschäften, prekären Situationen und korrupten Menschen konfrontiert sieht. Doch trifft sie dort auch auf helfende und sich solidarisch zeigende Wegbegleiter Andreïs aus dessen Vergangenheit in Russland.
Im Verborgenen wird sie, die kein Wort Russisch spricht, nach Tschetschenien geschmuggelt, um ihre verzweifelte Suche fortzusetzen. Immer weiter wird Claire in den Strudel hineingezogen, der um die Aufdeckung des Mordes an Anna Politkowskaja kreist. Am eigenen Leib muss sie erfahren, dass das Leben an einem seidenen Faden hängt, wenn man versucht, auf diesem konfliktgeladenen Terrain Licht in die korrupten Machenschaften und düsteren Geschäfte zu bringen.
Dienstag, 5. Mai 2009
| 01:05 |
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Sie wusste zuvielDie Französin Claire lebt gemeinsam mit ihrem Freund, dem russischen Journalisten Andreï Karpov, in Paris. Nach dem Mord an seiner Kollegin Anna Politkowskaja macht er sich nach Russland auf, um die Hintergründe der Ermordung zu recherchieren... |
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Dienstag, 5. Mai 2009 um 01.05 UhrWiederholungen:
Die Französin Claire lebt gemeinsam mit ihrem Freund, dem russischen Journalisten Andreï Karpov, in Paris. Nach dem Mord an seiner Kollegin Anna Politkowskaja macht er sich nach Russland auf, um die Hintergründe der Ermordung zu recherchieren. Als Claire ihren Freund tagelang nicht erreichen kann, reist sie ihm mit einer unerträglichen Angst im Bauch hinterher. Auf der Suche nach Andreï bringt sie ihr eigenes Leben in Gefahr ... Fernsehfilm über den Mord an der regierungskritischen russischen Journalistin Anna Politkowskaja. Der russische Journalist Andreï Karpov lebt seit einigen Jahren mit seiner französischen Freundin, der Lehrerin Claire, in Paris im Exil. Als er von der Ermordung seiner russischen Journalistenkollegin Anna Politkowskaja erfährt, reist er umgehend nach Moskau, um auf deren Beerdigung zu gehen und im Anschluss daran vor Ort über die Hintergründe ihres Todes zu recherchieren. "Sie wusste zuviel" führt auf eindringliche Weise an die Korruption und die brutalen, undurchsichtigen Machenschaften in Russland und Tschetschenien heran. Olivier Langlois gelingt es, fühlbar zu machen, was es bedeutet, dort, wo die Pressefreiheit unterbunden wird, als Journalist für die Wahrheit zu kämpfen. Den Rahmen für die Geschichte von Andreï und Claire bildet der weltweit bekanntgewordene Mordfall an der kremlkritischen Journalistin und Aktivistin für Menschenrechte, Anna Politkowskaja, die im Oktober 2006 in Moskau erschossen wurde. |
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