Eine neue Generation von Musikern schert sich einen feuchten Kehricht um Kategorien wie Funk, Soul oder Jazz. So peppt das holländische Trio Lefties Soul Connection ihren äußerst tanzbaren Instrumentaljazz mit den Rhythmen des HipHop und der Energie des Punkrock auf.
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Get Back (Real Audio, 3'02")
Funky Chick (Real Audio, 3'31")
Move What You Got (Real Audio, 5'05")Zu den Ikonen der Lefties Soul Connection gehören die Meters, die Könige des New Orleans Funk, sowie Ramsey Lewis, der Übervater des Soul-Jazz oder die Beastie Boys, die Tausendsassas des Punkrock und HipHop. Allen gemeinsam ist ihr einzigartiges Gespür für eine perfekt ausgewogene Mixtur aus Jazz, Funk und Soul. Auch die Lefties Soul Connection hält diese elementaren musikalischen Ingredienzien in Ehren, haucht ihnen aber ebenso neues Leben ein. Das Schlagzeugset von Cody Vogel ist auf Bassdrum, Snair und ein paar Becken abgespeckt. Alviz spielt den Klassiker der Orgeln, eine Hammond Orgel und Bram Bosman ist für den Bass verantwortlich. Womit das Trio bereits seine musikalische Maxime präsentiert: Weniger ist mehr. Einzig bei zwei Songs erhalten die Drei Unterstützung, von dem Sänger und Gitarristen Onno Smit. Dies macht das gesamte Album zwar abwechslungsreicher, doch im Grunde ist es nicht von Nöten. Denn die Tick, Trick und Track des Soul-Jazz-Funk wissen all ihre Songs dynamisch zu arrangieren und voller Energie zu interpretieren. Zudem strahlt ihr zweites Album eine faszinierende Liveclub-Atmosphäre aus, wodurch beim Hören sofort der Funken überspringt. Denn die Songs wurden am Stück, ohne Overdubs und Effekte in einem improvisierten Studio aufgenommen. Legt man „Skimming The Scum“ auf, wähnt man sich augenblicklich in der ersten Reihe eines Konzerts dieses furiosen Trios. Unbewusst und zwangsläufig folgt man daraufhin dem weisen Ratschlag von Mr. Funkadelic George Clinton: „Move Your Ass And Your Mind Will Follow.“
Tour
19.05.2007 - Hamburg, Mandarin Casino
The New Mastersounds kommen aus der Heimat der Mod-Musik, aus Großbritannien. Dies ist sicherlich einer der Gründe, weshalb sie Beat, Funk und eine große Portion Northern Soul kongenial zu kombinieren wissen.
Coming up Roses (Real Audio, 4'00")
Do what you gotta do (Real Audio, 3'28")
Your love is mine (Real Audio, 5'41")Aber vor allem sind The New Mastersounds erstklassige Musiker, die aufgrund ihrer achtjährigen Live-Erfahrung hervorragend eingespielt sind. Darüber hinaus hat das Quintett bereits fünf Alben und 21 Seven-Inch-Singles veröffentlicht. Mit „An Introduction To The New Mastersounds“ erhält man nun erstmals einen Überblick über das rege musikalische Treiben von einer der besten Soul-Funk-Formationen, ganz im Stil der 70er-Jahre. Die Briten gehören zu den international heißbegehrtesten Instrumentalbands, so haben sie bereits mit der Soulsängerin Corinne Bailey Rae als auch mit dem legendären Jazzsaxophonisten Lou Donaldson gejamt. Ebenso sind die Soulboys grenzüberschreitende Kollaborationen eingegangen, unter anderem mit LSK von Faithless, Mr. Scruff von Ninja Tunes und Andy Smith von Portishead. Ihr vielfältiges musikalische Interesse spiegelt sich ebenso in ihrer Musik wieder. Und so werden die New Mastersounds sowohl für Jazz- als auch Funkfestivals regelmäßig gebucht, denn sie sind ein Garant für puren Soul und mitreißenden Funk.
Matthias Schneider







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