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ARTE KULTUR - 15/01/08

Stavanger - Kultur statt Erdöl

Stavanger ist bekannt für sein schwarzes Gold. Die norwegische Erdöl-Metropole hat aber mehr zu bieten: Dieses Jahr teilt sie sich mit Liverpool den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“. Das Motto: „Open Port“ – Offener Hafen.

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Die Straßen Stavangers sind voll von Fantasiefiguren, Trollen, Gauklern und Zuschauern. Die 2,5 Millionen teure Eröffnungsfeier ist eher Karneval als ein kulturkonservatives Stelldichein. International ist das Kulturhauptstadtprogramm ausgerichtet. So steht das ganze Jahr über das israelische Tanz-Ensemble Inbal Pinto auf dem Programm. Norwegische Künstler John und sein Bruder „Ziggy“ von der Band „The Shock“ hingegen kritisieren die internationale Ausrichtung: „Viele von uns denken, dass das nur ein großes Happening ist, um Touristen und Geschäftsleute anzulocken. Wir wissen jedenfalls nicht, was Stavanger kulturell geplant hat, oder was sich die Stadt für ihre Künstler überlegt hat.“ Im Kulturhauptstadt-Programm ist alternative Kultur tatsächlich kaum vertreten. Doch die Stadt hat Kraft, ihre eigene Protest-Kultur zu schaffen. Damit alle Norweger- und Nicht-Norweger zufrieden sind.
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Links
>> Offizielle Website von Stalanger 2008
>> Website des Tanz-Ensemble Inbal Pinto
>> The Shock auf MySpace
>> Website des Checkpoint Charlie

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ARTE Kultur
Januar 2008

Erstellt: 15-01-08
Letzte Änderung: 15-01-08