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ARTE Kultur - 31/07/06

Stefan Kaegi

Für Stefan Kaegi ist die Welt um uns herum die ideale Bühne. Der junge schweizer Regisseur arbeitet an ganz neuen Formen des Theaters, er ist eine der Entdeckungen des Festivals von Avignon in diesem Jahr.

Die Reportage sehen (real video - 3mn27)

Stefan Kaegi: Ein Fall, der zeigt, dass sich das Theater immer wieder neu erfindet. Der Schweizer, respektlos und politisch engagiert, zeigt ein neues Genre: Dokumentartheater. Zwei merkwürdige performance-artige Stücke. In Miniatur das eine: "Mnemopark". Globalisiert das andere: Cargo Sofia Avignon. Beiden gemeinsam: das Unterwegs-Sein.

Cargo Sofia Avignon
Für eine imaginäre Reise von Sofia nach Avignon hat Kaegi zwei bulgarische Fahrer engagiert. 49 Zuschauer passen auf den Lastwagen. Im Umland von Avignon, hinter einem von einer Seite durchsichtigen Spiegel, hören sie den Fahrern zu. Das ganze Jahr über sehen sie Landschaften vorbeifliegen: Europa, von Bulgarien bis Spanien. Während man unterwegs ist, spricht man über Minderheiten, den Trend zum Kommerz und über Immigration.

Mnemopark
Stefan Kaegis zweite Reise, bissig und witzig zugleich, nimmt die Schweiz aufs Korn. Zeigt sie als ein erstarrtes Land. Mnemopark, eine Miniatur aus der Vogelperspektive. Zwei modellbau-begeisterte Renter reisen mit.
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Links
>> Mehr Infos über "Mnemopark"
>> Mehr Infos über "Cargo Sofia Avignon"

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ARTE Kultur
Von Montag bis Samstag um 20.00

Erstellt: 24-07-06
Letzte Änderung: 31-07-06