Das Kindheitsideal der kleinen Natalie war die Prinzessin aus „Eselshaut“. Während die sich als Esel verkleidet, um ihre Schönheit zu verbergen, erweckt die erwachsene Sängerin dagegen eher den Eindruck, als wolle sie ihr animalischen Wesen unter dem glamourösen Gewand der Diva verbergen. Als Teenager war Natalie schüchtern. Dann begann sie, Theater zu spielen. Als sie in einer Rolle singen musste, entdeckte sie ihre außergewöhnliche Stimme und wurde Koloratursopranistin.
Seitdem hat Natalie Dessay viele Opernrollen gesungen, darunter die Olympia, die Königin der Nacht, die Pamina und die Lucia di Lammermoor, die sie 2007 sogar mitten in New York auf dem Times Square interpretierte. Im selben Jahr gab sie die Marie in Donizettis „Regimentstochter“. Für diese Leistung wurde sie mit dem Laurence-Olivier-Preis ausgezeichnet, der normalerweise an Theaterschauspieler vergeben wird.
Natalie Dessay versteht sich als „singende Schauspielerin“. Ob im langen Kleid oder im Bikini, im Kostüm oder im Puppenkleid: Sie geht völlig aus sich heraus, springt, trampelt und schreit sogar, wenn es die Rolle erfordert. Dann bricht er aus, der Vulkan – und was sich ergießt, ist verblüffend reine Lava.
- Links:
Website von Natalie Dessay
Die Website von Michael Gregorio mit den Terminen seiner Tournee (Januar bis Juni 2011)
Ab 17. Januar 2011 singt Natalie Dessay die Cleopatra in Händels „Julius Cäsar“ in der Pariser Opéra Garnier (als Vorgeschmack bringt Virgin die großen Cleopatra-Arien aus dieser Inszenierung auf einer CD heraus).








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