Chinas Premier Wen Jiabao macht den Dalai Lama persönlich für den blutigen Aufstand verantwortlich, beschimpft ihn als "Spalter der Nation", als einen "Wolf in Mönchskutte". Der Dalai Lama wirft der chinesischen Regierung einen "kulturellen Völkermord" vor. Der Dialog zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen Regierung scheint ferner denn je.
Während die internationale Öffentlichkeit über einen möglichen Olympia-Boykott diskutiert, droht das geistige Oberhaupt der Tibeter im indischen Exil in Dharamsala mit seinem Rücktritt als Regierungschef der Exilregierung, sollten die gewaltsamen Proteste der Tibeter außer Kontrolle geraten. Der Dalai Lama ruft seine Landsleute nachdrücklich zu Zurückhaltung auf. Gleichzeitig wird die Kritik an der Haltung des Dalai Lama auf tibetischer Seite immer lauter. Gewalt ist für die revoltierenden jungen Tibeter kein Tabu mehr im Kampf für ihre Rechte. Zwischen den tibetischen Mönchen und diesen Jugendlichen liegen Welten. Aus beiden nährt sich die Revolte. Wohin kann sie führen bei so unterschiedlichen Interessen?
- Dienstag, 1. April, ab 21.00 Uhr: Themenabend "Tibet - Blutiger Frühling"
21.00 Uhr: Tibet – Geschichte einer Tragödie
Die Dokumentation schildert die jüngere Geschichte Tibets und das Leid der tibetischen Bevölkerung.
Programminformationen
21.55 Uhr: Gesprächsrunde
Gäste:
Kelsang Gyaltsen
Gesandter S.H. des Dalai Lama für die Europäische Union
Eva Lichtenberger
Europaabgeordnete, Stv. Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN
Vize-Präsidentin der Tibet-Intergroup im Europäischen Parlament
Véronique Niquet
Asienexpertin, Französisches Institut für internationale Beziehungen (Ifri)
Joachim Holtz
Journalist, Autor, langjähriger Leiter des ZDF-Studios Peking
Außerdem: - Dienstag, 1. April, 11.40 Uhr
Mit offenen Karten: Lhasa
Programminformationen - Samstag 29. März, 15.40 Uhr
Ein Leben für Tibet - der XIV. Dalai Lama
Programminformationen






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