Zutaten für 6 PersonenFür die Brühe:
1 kg dünne Rippe vom Schwein
1 Suppenhuhn
3 Stangen Lauch
1/2 Sellerieknolle
4 Möhren
2 EL Salz
Für die Suppenwürze:
1 EL Sesamöl
3 feingehackte Knoblauchzehen
3 zerbröselte getrocknete Chilischoten
4 EL Sojasauce
6 EL dunkle Misopaste
Für die Nudelsuppe:
500 g getrocknete chinesische Eier-Nudeln (wenn Sie welche bekommen können, nehmen Sie stattdessen frische Ramen-Nudeln)
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Dose chinesische Bambussprossen
ein geröstetes Noriblatt (Algen)
18 Scheiben Schweinebraten (drei pro Person)
dunkles Sesamöl
ZUBEREITUNG
Die Brühe:
"Die Suppe ist das Leben in der Schale."
Um Huhn und Schwein den starken Eigengeschmack zu nehmen, das Suppenhuhn und die Schweinerippchen für 1 Minute in kochendes Wasser geben, anschließend kalt abspülen.
Das Gemüse putzen, die Lauchstangen in der Länge halbieren, zusammen mit dem Fleisch in einen Topf mit vier Litern kaltem Wasser geben. Langsam zum Sieden bringen. Die Suppe sollte 4-5 Stunden ganz leise vor sich hin köcheln, sie darf auf keinen Fall brodeln. Anfangs mit einem Schaumlöffel den schmutzig-braunen Eiweißschaum abschöpfen. Nach der Kochzeit die Suppe durch ein Sieb geben und gegebenenfalls noch mal mit Salz abschmecken. Das Gemüse und die Schweinerippchen wirft man weg, das Hühnchenfleisch kann man z. B. für einen Salat verwenden.
Tipp: Wenn Sie von der Brühe einen Rest über behalten, reduzieren Sie ihn sehr stark und frieren ihn in einem Eiswürfelbehälter ein. So haben immer konzentrierte Brühe zur Hand.
Die Suppenwürze:
Den Knoblauch und die Chilischoten im Sesamöl leicht anrösten. Die Sojasauce dazu geben, die Misopaste darin auflösen.
Die Nudelsuppe:
Die Nudeln nach Packungsvorschrift kochen. Die Schweinebratenscheiben zum Anwärmen kurz in die Suppe geben. Die Frühlingszwiebeln in schräge Röllchen schneiden, die Bambussprossen abgießen und abspülen, das Noriblatt in schmale Streifen schneiden.
Man gibt nun zuerst etwas von der Suppenwürze in eine Schale, gießt mit der Brühe auf, gibt Nudeln dazu und richtet die restlichen Zutaten auf der Suppe an. Darüber kommt noch ein kleiner Spritzer dunkles Sesamöl.
Gegessen wird natürlich mit Stäbchen, zwischendurch trinkt man einen Schluck Suppe direkt aus der Schale. Schlürfen ist, da ohnehin kaum zu vermeiden, ausdrücklich erlaubt. Dazu trinkt man Reiswein, den man sich allerdings nie selbst nachfüllt, sondern immer vom Nachbarn einschenken lässt.
Quelle: esse est percipi






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