Die New Yorker Band The Drums entfacht den ersten großen Hype des Jahres 2010. Mit magischen Drei-Minuten-Songs, die den perfekten Soundtrack zum Frühling liefern.
Let’s Go Surfing, The Drums
Kennen gelernt haben sie sich mit zwölf im Ferienlager. Fünfzehn Jahre später gründen die beiden die Drums. Mit Gitarrist Adam Kessler und Connor Hanwick am Schlagzeug. Ihr Sound: Moderne Beach-Musik, die klingt wie locker geflötet.
Mit tiefenentspannten Surfern haben die Drums nichts gemein. Auf und hinter der Bühne folgt bei dieser Band alles einem Masterplan – konzentriert, fokussiert, diszipliniert.Das haben sie früh gelernt, denn Jonathan und Jacob wurden streng christlich erzogen. Gute Musik ging nur heimlich, die Smith-Tapes wurden unterm Bett versteckt. So was schweißt zusammen. Jonathans Vater ist sogar Pfarrer. Dessen Sendungsbewusstsein hat er sich gut abgeschaut.
Sänger Jonathan spielte früher schon mal in einer Band: Elkland. Damit ist er aber auf die Schnauze gefallen. Schlechte Verträge, falsche Berater. Mit den Drums passiert ihm das nicht mehr: ihre Körpersprache erinnert an Joy Division. Die Musik an die britischen Melancholiker The Smiths und Girlgroups wie die Ronettes.
Die ersten Songs haben Jonathan und Jacob in Florida geschrieben, dem Sunshine State. Es darf also wieder geträumt werden, schließlich ist Frühling. Und die Drums liefern den Soundtrack. Bei ihnen geht’s darum, jung und verliebt zu sein - drei Minuten oder einen Sommer lang.
- The Drums on Tour:
19.05.2010 Tourcoing, Tourcoing le grand mix
31.05.2010 Berlin, Postbahnhof
01.06.2010 Hamburg, Molotow
10.06.2010 Paris Frankreich, La Cigale
04.07.2010, Frankreich, Eurockéennes de Belfort
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Autor: Torsten Gross







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